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Christliche Leichpredigt. Bey der trawrigen Begrebnus, Weilandt der WolEdlen vnnd viel Ehren Tugendreichen Frawen, Dorotheæ Margaretæ von der Malsburgk, Gebornen Eddel Tochtern zu Bewren : Welche den 18. Januarii dieses 1600. Jahrs, in Gott sanfft vnd seliglich entschlaffen, vnd volgends den 28. gedachtes Monats in der Kirchen zu Obern-Elsingen, Christlich zur Erden bestattet worden ist / Gehalten durch Ioannem Brandis Dienern am Heiligen Wort Gottes daselbst
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auffs aller gewiſſeſte / das was G Ott verheiſſet / das kan er auchthun. Darumb iſts jhm auch zur Gerechtig⸗ keit gerechnet. Da freylich S. Paulus nicht von ei⸗ nem bloſſen wiſſen vnnd gemeinem beyfall / ſondern von gewiſſer zuverſicht / vnd zueignung auffs individuum v⸗ der die perſon des Abrahams redet / ſolchen Glauben ſi⸗ het man auch an S. Paulo ſelbs. Gal. 2. da er ſpricht. Was ich jetzt lebe im Fleiſch / das lebe ich in dem Glau⸗ ben des Sohns Gottes / der mich geliebet hat/ Vnd ſich ſelbs fur mich dar gegeben. Vnd amlieben Job. welcher ſpricht: Ich weiß das mein Erloſer lebet. Job. 19. Alſo ſpricht auch S. Thomas /Joan. 20. Mein Herr vnd mein Gott. Vnd die Braut Chriſti im ho⸗ hen liede Salomonis am 6. Cap. ſagt: Mein Freund iſt mein vnd ich bin ſein. Weil dieſer Glaube von nothen iſt / So hat Gott darumb dem David durch den Nathan ſagen laſſen. 2. Samuel. 12. Der HErre hat deine Suͤnde weg⸗ genommen. Vnnd Chriſtus zum Gichtbruͤchtigen / Matt. 9. Sey getroſt mein Sohn / dir ſeind deine Stuͤnde vergeben. Item / zu der Suͤnderin / Luc. 7. Dir ſeind deine Suͤnde vergeben. Dein Glaube hat dir geholffen / gehe hin mit friede. Vmb dieſes Glau⸗ bens willen / damit derſelbig in vns gewirckt vnd erhal⸗ ten werde / ſeind auch die ne Sacramenta einge⸗ ſett / damit in vbung derſelbigen / die gemeine verheiſſung einem jeglichen inſonderheit angebotten vnd vberreicht/ zugeignet vnd verſugelt werde Bernhardus ſchreibt S