fleiſſig anruͤffet / das er jhn wolle auß der gefahr erretten / vnd die Gottloſen ſeine Feinde wegen jhrer vntrew vnd hochmuts ſturtzen / empfindet auch endlich auß demſel⸗ bigen Gebet / einen ſolchen Troſt / das er mit gleubigem Hertzen frolocket. Imſelbigen Pſalmeniſt nun vnſer jetzt vorhabender Text begriffen. In deine Haͤnde / befehle ich meinen Geiſt. Eben dieſe Worte hat guch der Sohn Davids vnſer HErr Jeſus Chriſtus am Creutz geſprochen / Luc. ⁊3. Vnd hat S. Stephanus / da er in ſeiner Todeſtunde voll Heiliges Geiſtes den Himmeloffen / vnnd Jeſum zur Rechten des Vatters geſehen / ebener maſſengebetet: HErr JEſu nim mei⸗ nen Geiſt auff. Act. . Das Wort Geiſt / hat in der Schrifft mannicherley verſtand / an dieſem ort aber iſts ſo viel / als die Seele. Wie es denſelben verſtandt auch hat / Eccl.rꝛ. 1. Cor. 2. vnnd 6. 2. Cor. 7. etc. Gottes wird auch in der Schrifft fuͤrman⸗ nicherley genommen. In dieſen Worten aber bedeu⸗ tet ſi / erſtlich den ſchut vnd geleit G Ottes / wie gleicher geſtalt Pſal. o1. Von der Engel Haͤnden geredet wird / das die Auſſerwehlten darauff getragen werden / damit ſie vnverletzet bleiben.
Darnach heiſſet die Hand Gottes alhie / der ort⸗ da die Gleubigen Seelen im Todt hinkommen / vnnd ſonſt gewoͤhnlich der Himmel genant wirdt/ welchen Namen demſelbigen orte auch Salomon gibt / Sap. 3. Da er ſaget: Der Gerechten Seelen ſeind in Got⸗
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