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Leichpredigt. Vber dem Tödtlichen Abgang, Weilandt des Edlen, Gestrengen vnd Ehrnvesten Hermans von der Malssburgk des Eltern seliger gedechtnus : Welcher den 9. Octobris dieses 97. Jahrs zu Odinghausen sanfft vnd Seliglich im Herrn entschlaffen, vnd folgends den 17. gedachtes Monats in der Kirchen zu Breuna Christlich zur Erden bestattet worden ist / Gehalten zu Odingkhausen, Durch Iohannem Brandis Dienern am Heiligen Wort Gottes zu Obern Elsingen, [Georgius Vietor]
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wiederumb gen Marpurg kommen / ſcin ſtudi⸗ um iuris zu tontinuiren. Daß er alſo biß in ſein ꝛ3. Jahr den ſtudiis nachgezogen. Er hat ein fein ingenium gehabt / die fundamenta artium & iuris dermaſſen gelegt / vnnd ſo viel geſiudieret / daß er Gott vnnd Menſchen dienen koͤnnen. Nach toͤdlichẽ abgang deß Herrn Stad⸗ halters ſeines Vettern ſeligen / hat er ſich der Vn⸗ terſaſſen angenommen / welche er / ſo wol den Ar⸗ men als den Reichen / gerne gehoͤrt / vnd in billi⸗ chen ſachen gerne befordert. Er war gůtig vnd wolthetig / vnnd wuſtie gleichwwol / wenns die notturfft erforderte / auch ernſt zugebrauchen / darab er von dẽ Vnterſaſſen / wie billich / geforch⸗ tet vnd gleichwol ſehr geliebet vnnd in ehren ge⸗ halten worden. Wie ſie dañ jetz alle / ſeinen Todt / auß hertzlicher liebe gegen jhn / betraivren ond be⸗ klagen. Vnd bin ich gelwiß / daß dieſes Jungkhern ſeligen / ſolange der Malſspudhiſchen Vnterſaſ⸗ ſen / die jhn gekandt haben / einer im Leben / nicht wirdt vergeſſen / ſondern mit groſſem rhum vnd lobe werde gedacht werden. Seinen lieben Bru⸗ der vnd Schweſter / wie auch ſeine freundtliche liebe Vettern Verwanten vnnd Verwantinnen / ¶deſſen ich billich auch gedencke) hat er hertzlich lieb gehabt / vnnd mit trewem Hertzen n

wol⸗