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Sel. allerhand heilſame medicamenta ſein adhibirt worden/ ſo hat er doch zu gaͤntzlicher Reſtituirung deß Knies nicht ge⸗ langen mogen; Sondern mit der Schwachheit biß ans Ende deß Lebens ſich ſchleppt᷑ muͤſſen: Im folgenden 1619. Jahr/ hat jhn der liebe Gott abermahl mit der gifftigen Seuche der Peſti⸗ lent heimgeſuchet/ die er aber durch Gottes Gnad/ vnd Chriſt⸗ gebuͤhrliche Geiſt⸗vnnd Leibliche Mittel ohne Schaden uͤber⸗ wunden: Im Eheſtand hat jhn der liebe Gott auch genugſamb verſuchet/ in deme er ſeiner beyden Kinder fruͤhzeitig durch den Todt beraubet worden/ daß alſo der gute fromme Seliger Pfarꝛherꝛ mehr leids als Frewde hie in dieſer Welt gehabt hat: Seine Kranckheit betreffend/ ſo hat jhn der Grundfromme Getrewe Gott den. Aug. mit der jetz regierenden Schwach⸗ heit der rohten Ruhr heimgeſuchet/ dabey dann ʒwar Fůͤrſt⸗vnd Graͤffliche/ Adeliche vnnd andere Chriſtliche Perfonen/ auch diß;fals der hichero geholeter Medicus nach aller Menſch/ vnd Moglichkeit/ das jhrige getrewlich/ auch reſpectivè bey Nacht vnnd Tag verꝛichtet haben; Aber der liebe G Ott hat ein anders mit jhme furgehabt/ deßwegen er auch allen Ange⸗ wandten medicamentis die Krafft zu helffen benom̃en: Zwar der liebe Herꝛ Pfarꝛherꝛ Sel. hat im Anfang ſelbſi vermeinet/ es wuͤrde die Kranckheit nicht ʒum Todee gereichen· Nachdem er aber die von Tag zu Tag zunehmende Schmertzen vnd da⸗ hero entſtehende Mattigkeiten gemercket! hat er nicht vn⸗ ſchwerlich verſpůret/ GOtt der H& R ĩ hette ein beſondere Berenderung mit jhme fůͤr/ deßwegen er dann ſeinen Willen dem Willen deß getrewen from̃en Gottes ergeben/ vnd geſagt: „Was mein Gott will/ das geſchehe allzeit: Item/ ich will ger⸗ „ne vnd willig ſterben. Ob auch wol vnterweilen bey jhme es ſich angelaſſen) als ob es micht eben ʒum Todt gereichen wůrde/ deßwegen er dañ ſelbſi offtmahl guie Hoffnung der reſtitution geſchopffet/ dannoch weil di offtmahlige ſchleunige Verende⸗
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