1I.
Fama.
Bhat der blaſſe Senſen⸗Fuͤrſt nun abermahl entriſſen — Dein 6 Heſſen⸗Land ein hellbeglänges iecht. Das hochbetruͤbte muß itzt Schmertzens/ voll vermiſſen Ein Saͤule ſeiner Schul/ die Pneſent gebricht: Indem der weyland theuere Runckel iyme iſ entzogen/ Ein Mann von Weisheits⸗Glantz und Glaubens⸗Gold ge⸗ ziehrt; Der wol in rechter Treu und Sorg der Jugend hat gepflogen/ D Schmert! denn dieſer Fall deßwegen Ihm gebůͤhrt. Gieſſen und Heſſen. Ach! Ich betruͤbte Stadt muß frenlich jetzo hoͤchſt beklagen ⸗ Daß mir D Praſt! wird abermal hinaus zu Grab getragen Ein ſolcher Mann/ deß ſich das Land bißhero hat erfreut ⸗ Nun aber wird Erhin erblaßt in kuͤhlen Sand geſtreut.
Ich Ungluͤcks⸗volles Land Wa⸗ hat D treuer Vat⸗ ter dich bewogen!
Dab du ein ſolche Perlund Zierd des Landes uns entzo⸗
gen.
D ſchnoͤde Eytelkeit: D Sünd wie haſtu uns bethort!
Daß Gott ſoſehr erʒůrnt/ im Grimm ſich gaͤntztich von uns
kehrt. Sind doch; Bgroſſer Gott Vier Jahr noch vollig nicht
verfloſſen
In welchen du fnff Saͤulen unſter K irchen umbgeſtoſ⸗ En;
Ach/ eh Sie all erſetz/ mit neuem Ungluͤck uns nd


