Leich⸗Rede der außweiſet; Vnnd da es an demwar/ daß ſeinliebes Eheweib ʒum Fůrbilde des jammerlichen eienden Zu⸗ ſtandes/ in welchen das Judiſche Volck gerathen wurde⸗ ſterben/ vnder deſſelben beraubetwerden ſolte/ dazeigter jhme ſolches gleichfals auch zuvorangeſtalt dann daſſelbe der Prophet ſelbſt bezeuget/ wann er in den vorhabenden
Worunſagt: Vnd des P Erren Wort ge⸗ ſchah zu mir/ vnd ſprach: Qu Menſchen⸗ kind/ ſiehe /ich will dir deiner Augenluſt nehmen durch eine Plage. Aberdu ſolt nit klagen noch weinen/ noch eine Thraͤ⸗ ne laſſen. Heimlich magſiuſeufftzen/ aber keine Todtenklage fuͤhren. Wiwalſodem Pro⸗ pheten von S dem HErren zlterſt angedeutet/ daß jhm ſein liebes Eheweib werdeſter⸗
ben/ vnd genommen werden: Dawir dann inacht zu nehmen:
1. Durchwas fůr ein Mittel ſolches GBtt der HErꝛ⸗ dem Propheten verkundige vnd andeute. 2. Wie er denſelben nenne vnd anrede.
3 Wie


