PRRSONALIA.
net/ undſeiĩem nohtleidendem Naͤchſten mit hoͤch⸗ ſter Willigkeit beygeſprungen und gedienet habe.
Was endlich ſeine Schwachheit/ und dadurch veranlaſten ſeel. Hintritt betrifft/ ſo iſt Ihme vor funff Wochen/ auffdem TagS Michaclis, war der 29. Tag Septembris naͤchſthin ein ſtarcker Zufall und kalter Fluß/ ſo in das lincke Bein gefallen/ zu⸗ geſtoſſen/ und weniger nicht groſſe Mattigkeit ver⸗ urſachet/ als auch die natuͤrliche Waͤrme ſehr ge⸗ ſchwaͤchet. Wiewohl nun dagegen allerhand Mit⸗ teln gebrauchet worden/ ſonderlich aber die ruhm⸗ liche Vorſorge und ur deß furtrefflichen Medici, Herm D. Waldſchmidts/ p.t. Magnifici Aca- demiæ Rectoris, ſehr nachdruͤcklich und verfaͤng⸗ lich geweſen/ ſo hat doch ſothaner ſtarcker luß end⸗ lich das gantze Bein eingenomen/ und den Leib der⸗ geſtalt abgemattet/ daß der appetit zum Eſſen ver⸗ gangen/ und die Kraͤfften allerdings geſchwaͤchet worden. Dannenhero und weil unſer Chriſtlicher ſeel. Mit⸗Bruder verſpuͤret/ daß ſein Sterbſtuͤnd⸗ lein herbey nahen wuͤrde/ hat Er ſeinen Seelſor⸗ ger/ den Herꝛn Superintendenten zu ſich erbaͤten/ ihme ſein ſehnliches Verlangen zu einem ſeeligen Ibſchied nicht ohne groſſe Betruͤbniß der umſte⸗ henden Seinigen eroͤffnet/ und mit dem himliſchen
Seelen⸗Brod geſpeiſetzu werden/ waih en


