arren und offen. 26
wordeniſt/ hat auch kein Auge geſehen/ ohne dich Gtt/ was denen geſchiehet ⸗
die auf den Erren harren/ Eü. 4. v. 4.
Und ob ſchon der Erꝛ ſein Antlitz ver⸗ berget fuͤr dem qauſe Jacob/ ſo hoffet er doch auf den⸗ Erꝛen und harret ſein/ Pſa.s. v.v. Ob die Weiſſagung verzeucht/ ſoharret er ihr/ ſie wird gewißlich kom⸗ men und nicht auſſen bleiben/ Habac⁊.v Dahero dann auch allewahre Glaubige zu al⸗„ len und jeden Zeiten fůr gut und heylſam befun⸗n den auff den HErren zu harren/ und deßwegenin ihrem Anliegen/ es ſey geiſt⸗oder leiblich geweſen ⸗ auff GOT mit den ſcharffen Glaubens⸗Augen durch alle Anfechtung und aͤuſſerliche Trubſalge⸗ ſehen undmit einem Mundebekennet und geſagt: Sthe/ das iſt unſer Sc TT auff den wir harren/ under wird uns helffen/ das iſt der Erꝛauff den wir harren/ daß wir uns freuen und froͤlich ſeyn in ſeinem eyl/ F. 2. v.g. Der Koͤnig David handelt hiervon ſehr troſtlich und führet die glaubige Vaͤt⸗
ter mitihrem Harren und Hoffen aller Welt zum Exempel vor und ſagt: Unſere Vatter hoffe⸗
ten auff dich/ und da ſie hoffeten halffeſt duihnenguß/ Sie haete auffdich und
wur⸗


