werffen und beſchreiben will und ſagt: Sie ſind als die Traurigen/ aber allegeit froͤlich/ 2. Cor.. v. 0. Undzeiget darinn an/ daß ſie dem euſſerlichen Anſehen nach von den Kindern dieſer Welt fur traurige/ betrübte und elende Leute/ ſo wohl ihres Gottesdienſtes als auch ihrer Arbeits⸗ Wercke/ vielerley Gefaͤhrlichkeit/ Truͤbſal und Verfolgung halben/ angeſehen und gehalten wer⸗ den/ aber doch in der That und Warbeit allezeit froliche und wohlgemuhtete auch von GOtt geſe⸗ gnete Leute billich gehalten und erfunden werden/ indem ſie allezeit in guter froͤlicher Hoffnung/ gu⸗ tem Gewiſſen/ Harren und Vertrauen auff Gott in ihrer Seelen und Geiſt leben und beſtaͤndig ver⸗ harren/ wie unter andern auch mit zuſtimmet der Koͤnig David/ oder wer ſonſten dieſes Pſalmens Dichter ſeyn mag/ wann er in vorhabenden Wor⸗ ten alle recht fromme glaubige und Gottſeeli⸗ ge Chriſten einfuͤhret/ und unter deren Namen vor angezogene drey herꝛliche Eigenſchafften ruͤb⸗
met: Erſtlich/ daß ſie inihrer Seelen auff den HEx⸗
arren und offen ·
I
ren harren/ wann erſagt: Unſere Seele har⸗edauo;
ret auffden Crren/ Eriſt unſer cůlfſe ubm ex. und Schild· Darinn nicht allein das Werck h an ſich ſelbſt/ dasſie zu GOtt vorhaben und ihre pecnioni
ratio conſi- deranda.
Seele taͤglich darmit umgehet/ ſondern auch die H KC2 Urſach


