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Es haben beyde Herꝛen Gebrudere nicht weniger Beliebung getragen in die Fußſtapffen dero Herin Vat⸗ tern ſeel. zutretten/ vnd ebenmaͤſſig das plus ultra zuſpiel᷑⸗ derowegen auchvnſer ſel en Joßannriedrich auf ſein inſtändiges Anhalten endlich die Verguͤnſtigung von ſeinem Herin Vatter ſi el.erhalten/ daß er ſich vnter Churfürſtl. Durchl zu Brandenburgin Kriegs Dienſte begeben durffen/ daer dann anfaͤnglich eine Compagnie zu Pferde von No. Einſpaͤnnigern gerichtet/ dieſelbe auch zu Dienſt hoͤchſtermeldter ſeiner Churfuͤrſtl. Durchl. in vnnd Pohlen gefuͤhret/ dieſelbe auch durch ſeine
apfferkeit vnnd gutes Gemuth ſoloͤblich vnnd wolcom⸗ mandiret/ daß ſeine Churfurſtl. Durchl. vnd derolloͤbli⸗ che Generaltãt ein gnãdigſtes vnd groſſes Gnugen daran gehabt/ auchbereits mit jhm in Capirulation geſtanden/ jh⸗ me eint abſonderliche Esquadron zu Pferde anzuvertrauẽ.
Aber/ ſiehe/ da kam lavidia Virturis Comes, Miß⸗ gunſt der Tugend Geferte/ erweckte einen andern Ritt⸗ meiſter von ſelbigem Regiment/ deme vielleicht der Muth höher als einigem Standes Perſonen/ geſtiegen/ nothi⸗ getſich mit vielen verdrießlichen vnd ſchimpfflichen Wor⸗ ten zu dem ſeeligen Herꝛen dieſer uͤbertrãgt es mit Gedult/ ſchreibetes ſeiner Trunckenheit ʒu„vnd vermeinet er wer⸗ deſich des Morgens eines beſſeren beſinnen/ deßwegen er jhn befragenläſſet ⸗ Es verbleibet aber dieſer Hochmuth
bey ſeinem Frevel vnd dringet diß friedfertige vnd ſanffte H ij Gemu⸗


