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Geschichte von Burg Gleiberg / von Dr. Hugo von Ritgen, Geh. Baurath und Professor ; herausgegeben vom Oberhessischen Verein für Localgeschichte
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32 Geſchichte von Burg Gleiberg.

Srklärung der Abbildungen.

Tafel I.

Grundriß der Burg in ihrem gegenwärtigen Zuſtande 1881. Die dunkelſt⸗ ſchraffirten Theile zeigen die Reſte der erſten Burganlage: a den Bergfried, b den Palas, ode den Mantel.

Fig. A zeigt die vermuthliche erſte Einrichtung der Thorhalle f und des zweiten Stocks des Palas b.

Die minder dunkel ſchraffirten Theile des Grundriſſes gehören dem 12ten bis 13ten Jahrhundert an, nämlich: die Burgkapelle h und der untere Stock des zweiten Palas i, entſtanden 1165, das Thor g um 1300, ebenſo das Thürmchen k und der Thorthurm l um 1330.

E Burgkeller aus derſelben Zeit.

Die heller ſchraffirten Theile, namentlich die Thürme n und n und die Erker m und m gehören der Erweiterung der Burg und ihrer Befeſtigung um 1350 an, der Thurm o aber der Mitte des 15ten Jahrhunderts.

s, S,s iſt der Grundriß des Naſſauer Baues um 1560 errichtet.

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Tafel II.

Fig. 1 unterer, Fig. 2 oberer Grundriß des Bergfrieds.

Fig. 3. Durchſchnitt deſſelben.

Fig. 4. Südliche Anſicht des Bergfrieds.

Fig. 5. Eingang deſſelben von Außen geſehen.

Fig. 6. Innere Anſicht dieſes Eingangs.

Fig. 7. Deſſen Durchſchnitt mit n dem Riegelverſchluß, mit der Fall⸗ thür cd und der Oeffnung u, u, u in das Verließ V.

(Die in der Abhandlung angeführten Urkunden finden ſich im zweiten Jahres⸗ bericht des Oberheſſiſchen Vereins für Localgeſchichte. 1881.)