176 Und lobe deinen Gott/ O Zion/ denn er macht Die Riegel deiner Thor gans feſt in ſeiner Pracht. Und deine Kinder drin Er ſegnen will mit Leben/ Auch deinen Grentzen Er ſchafft Frieden/ und daneben Mit beſtem Weitzen er dich ſaͤttig't fort und fort. Er ſendet ſeine Red auff Erden/ und ſein Wort Laufft ſchnell/ Er gibt den Schnee/ der gleich wie Woll muß werden/ Er ſtrewet Reiffen auß wie Aſchen auff die Erden/ Wirfft ſeine Schloſſen auß wie Biſſen. Wer iſt der So kan fuͤr ſeinem Froſt wol bleiben ohn Beſchwer. Spricht Er: So ſchmaͤltetes; Laͤß't ſeinen Wind er wehen? So thawets/ und ſo muß das Wetter ganßz auffgehen. Dem Jacob zeiget er ſein Wort/ und dann dabey Iſrrael/ was ſein Recht und ſeine Weiſe ſey/ Auch ſeine Sitten die er liebt. Doch keinen Heyden Er alſo pflegt zuthun/ weil ſie ſich von jhm ſcheiden/ Daß keiner ſeine Recht auch von jhm wiſſen kan/ Drumb/ Halleluja Nurdes HERREN Lob ſtimmt an.
Der 148. Pfalm. Hr Hitmel lob't den HERRN/ und lobt jhn in der Hoͤhe. Lobt all ſein Engel jhn/ zu ſeinem Lob a uch ſtehe(was Sein Heer bereit/ lobt ihn auch Sonn und Mondfund Von Sternen leuchtend iſt/ lob jhn ohn alle Maß/ Auch allenthalben jhn jhr Himmel muͤſſetloben/ b Die Waſſer gleichfals auch ſo find am Himmel oben/ Die ſollen loben ſtaͤts des HERREN Namen/ dann Wenn er gebent/ ſo wirds geſchaffen umb und an. Er haͤlt ſie ewiglich/ Er ordnet ſie zu hauffen Daß ſie in Ewigkeit nicht muͤſſen anders lauffen· Ja lobet auch den HERRN auff Erden weit und breit/ Ihr Wallfiſch und auch all jhr Tieffen wo jhr ſeid. Auch Fewer/ Hagel/ Schnee und Dampff/ wie auch Sturmwinde/ Die ſein Wort jmmerdar außrichten gar geſchwinde. Die Berg/ die Huͤgel auch/ die Baͤum/ ſo fruchtbar ſeind/ Und was von Cedern nur am Libanon erſcheint. 8 Die
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