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Der Psalter Deß Königlichen Propheten Davids : Jn Teutsche Reimen der Opitianischen Art gemäß, verfasset : Darinnen So viel der Reimen wegen thunlich gewesen, sich immer an den Text gehalten, und dessen Worte meisten theils gebraucht worden : Zu Gottes Ehren Und Christlicher übung der Gottseligkeit herauß gelassen und an das Licht gegeben ; [Illustrator: A. Aubry]
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1 73 einen Vorꝛath nach dem andern/ daß zuch tragen ier tauſend unſre Schaf/ ich will noch weiter ſagen/

Und hundert tanſend dort auff unſern Doͤrffern ſeyn. Daß unſre Ochſen ſich zur Arbeit ſtellen ein/

Daß kein Verluſt noch Schad/ noch Klage ſen zn ſehen

Auff unſern Gaſſen. Wol dem Bolck dems ſo wird gehen? Wol aber dir du Volck/ du gluͤcklicher noch biſt/ 1 Deß unſer Gott und HERR ein Gott und Heiland iſt ·

Der 145. Pſalm.

Ch will erhoͤhen dich/ mein Gott/ ich will dich loben Du Koͤntg/ und dein Nam ſoll ewig ſein erhoben 1 Von mir. Ich will hier ſtaͤts und taͤglich loben dich/ Und deines Namens Ehr auch ruͤhmen ewiglich.

Der HERR ſehr loͤblich iſt/ ſehr gros/ und hoch zu preiſen/

Und ſeine Groͤſſe ſich wird unanßſprechlich weiſen.

Es werden Kindes Kind auch preiſen deine Werck/

Und ſagen/ wie du haſt Gewalt und groſſe Staͤrck. Von deiner ſchoͤnen Pracht/ fo herꝛlich wird beſtehen/ Willich nur reden/ und nach deinen Wundern ſehen.

Daß deine Thaten man ſoll reden in der Welt/

Daß deine Herꝛlichkeit werd jederman erzehlt.

Daß deiner groſſen Guͤt man Preiß und Ehre gebe/

Und die Gerechtigkeit mit Ruͤhmen hoch erhebe. Genaͤdig iſt der HERR/ barmherxnig jederzeit/ Gedultig/ und dabey von groſſer Guͤtigkett.

Den allen guͤtig iſt der H ERR/ und will erbarmen

Sich aller ſeiner Werck/ der Reichen und der Armen.

Es ſollen dancken dir/ HERR/ alle deine Werck/ Vnd deine Helligen ſtaͤts loben deine Staͤrck. Und deines Koͤnigreichs die Ehreruͤhmend preiſen Und reden/ wie du dich gewaltia kanſt erweiſen. Daß Menſchen Kindern kundt auch werde deine Mache Und deines Koͤnigreichs die ehrlich⸗ ſchoͤne Pracht. Dein Reich iſt ſolch ein Reich/ ſo ewig muß verbleiben/ Und deine Herꝛſchafft wird wol fuͤr und fuͤr bekleiben. 9 iij

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