162 Der 13. Pfalm.
Ch ſihe doch!/ wie fein und lieblich muß das ſtehen/ V b Wann ſich die Bruͤder wol in Einigkeit begehen. V Gleich wie der Balſam iſt/ der vom Haupt Aarons flenſy Und ſich durch ſeinen Bart biß in ſein Kleid ergeuſt. Gleich wie der klare Taw/ ſo von des Hermons Hoͤhen Faͤllt auff des Zions Berg /als die darunter ſtehen/ Dieweil daſelbſt der HERR den Segen uns verſpricht/ Da es am Leben dann auch nimmermehr gebricht.
Der 34. Pſalm.
un ſihe/ lobet all ganz inniglich den HeRRLor⸗
Die ihr ſeid ſeine Knecht/ laſt ſeinen Ruhm nicht ſperꝛen Ihr/ die ihr in dem Hauß des HERREN jmmer ſteh't. Ja/ allerdings des Nachts Ihm auch zu Dienſte geht.
Heb t auff im Heiligthum die Haͤnd zu ſeinen Ehren/
Laßt alles was jhr thut zu ſeinem Lob ſich kehren/
Auß Zion von dem HERRN werd Segen dir gebracht/ Der da den Himmel ſaupt der Erden hat gemacht.
Der 235. Pfalm.
Es HERREN Namen lobtt/ jhr Knechte/ die jhr geher 8 Zum Dienſt des HERREN/ lob die jhr im. Hauſe ſtehet — ¶ Des HERREN/ in dem Hof an unſers Gottes Hauß. Den HERREN lobt/ dann Er iſt freundlich/ und vor⸗ Weller ſo lieblich iſt/ lobſinget allzuſammen.(auß Der HERR har Jacob jhm erwehlit und ſeinem Namen/ Iſrael auch dabey zu ſeinem Eigenthum. Denn ich weiß daß der HERR iſt groß/ und hat den Ruhm⸗ Fuͤr allen Goͤttern Er muß vorgezogen werden. Er thut was er nur will im Himmel und auff Erden/ In allen Tieffen/ auch im weit und breiten Meer. Der Wolcken auff laͤt gehn vom End der Erden her Der ſeine Blize ſampt dem Regen leuchten machet/ Der auß den Orten/ ſo ſind heimlich/ verurſachet
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