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Der Psalter Deß Königlichen Propheten Davids : Jn Teutsche Reimen der Opitianischen Art gemäß, verfasset : Darinnen So viel der Reimen wegen thunlich gewesen, sich immer an den Text gehalten, und dessen Worte meisten theils gebraucht worden : Zu Gottes Ehren Und Christlicher übung der Gottseligkeit herauß gelassen und an das Licht gegeben ; [Illustrator: A. Aubry]
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162 Der 13. Pfalm.

Ch ſihe doch!/ wie fein und lieblich muß das ſtehen/ V b Wann ſich die Bruͤder wol in Einigkeit begehen. V Gleich wie der Balſam iſt/ der vom Haupt Aarons flenſy Und ſich durch ſeinen Bart biß in ſein Kleid ergeuſt. Gleich wie der klare Taw/ ſo von des Hermons Hoͤhen Faͤllt auff des Zions Berg /als die darunter ſtehen/ Dieweil daſelbſt der HERR den Segen uns verſpricht/ Da es am Leben dann auch nimmermehr gebricht.

Der 34. Pſalm.

un ſihe/ lobet all ganz inniglich den HeRRLor⸗

Die ihr ſeid ſeine Knecht/ laſt ſeinen Ruhm nicht ſperꝛen Ihr/ die ihr in dem Hauß des HERREN jmmer ſteh't. Ja/ allerdings des Nachts Ihm auch zu Dienſte geht.

Heb t auff im Heiligthum die Haͤnd zu ſeinen Ehren/

Laßt alles was jhr thut zu ſeinem Lob ſich kehren/

Auß Zion von dem HERRN werd Segen dir gebracht/ Der da den Himmel ſaupt der Erden hat gemacht.

Der 235. Pfalm.

Es HERREN Namen lobtt/ jhr Knechte/ die jhr geher 8 Zum Dienſt des HERREN/ lob die jhr im. Hauſe ſtehet Des HERREN/ in dem Hof an unſers Gottes Hauß. Den HERREN lobt/ dann Er iſt freundlich/ und vor⸗ Weller ſo lieblich iſt/ lobſinget allzuſammen.(auß Der HERR har Jacob jhm erwehlit und ſeinem Namen/ Iſrael auch dabey zu ſeinem Eigenthum. Denn ich weiß daß der HERR iſt groß/ und hat den Ruhm⸗ Fuͤr allen Goͤttern Er muß vorgezogen werden. Er thut was er nur will im Himmel und auff Erden/ In allen Tieffen/ auch im weit und breiten Meer. Der Wolcken auff laͤt gehn vom End der Erden her Der ſeine Blize ſampt dem Regen leuchten machet/ Der auß den Orten/ ſo ſind heimlich/ verurſachet

Den