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Waͤrde gleichwohl einer oder mehrere an Sonn⸗ und Feſttagen den Gottes⸗ dienſt in oder auſſer der Stadt auf ir⸗ gend eine anſtoͤßige Weiſe ſtoͤren, in oder auſſer der Stadt mit Wuͤrſeln, Karten, Kegeln und Billard-Spielen, auch mit Jagen und ſonſt die Entheiligung und Verachtung deſſelben an den Tag legen, der ſoll als ein Aergerer ſeines Nebenmen⸗ ſchen und Stoͤrer, oder Veraͤchter des Gottesdienſtes, nach Befinden, mit zwey⸗ und mehr taͤgiger Karcerſtrafe belegt, das zweitemahl ſolche verdoppelt, beim drittenmahl aber ihm das Conſilium ab- eundi gegeben und er aus der Stadt fort⸗ gewieſen werden.
§. 3. Vom Mißbrauch des Namen Gottes.
Wer den Namen Gottes mit Fluchen, Schwoͤren, Zauberdeutungen, Beſchwö⸗ rungen und ſonſt mißbraucht, mit der Religion ein Geſpoͤtte treibt, epikuriſche Saͤtze ausſtreut, der ſoll vom Rector und engeren Senat davon ernſtlich abgemahnt, auch nach Befinden ihm einige und mehr⸗ taͤgige Karcerſtrafe auferlegt, bey nicht
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