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Fünfzigstes Stiftungsfest der Gießener Burschenschaft Alemannia : 26. Juli 1912 : Lieder
Entstehung
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6. Rückt dichter in der heil'gen Runde, und klingt den letzten Jubelklang! Von Herz zu Herz, von Mund zu Munde erbrauſe freudig der Geſang! Das Wort, das unſern Bund geſchürzet, das Heil, das uns kein Teufel raubt, und kein Ty⸗ rannentrug uns kürzet, das ſei gehalten und geglaubt!

E. M. Arndt.

2.

1. Der Gott, der Eiſen wachſen ließ, der wollte keine Knechte, drum gab er Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in ſeine Rechte, drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede, daß er beſtände bis aufs Blut, bis in den Tod die Fehde!

2. So wollen wir, was Gott gewollt, mit rechten Treuen halten, und nimmer im Tyrannenſold die Menſchenſchädel ſpal⸗ ten; doch wer für Tand und Schande ficht, den hauen wir zu Scherben, der ſoll im deutſchen Lande nicht mit deutſchen Männern erben.

3. O Deutſchland, heilges Vaterland! o deutſche Lieb und Treue! Du hohes Land! du ſchönes Land! wir ſchwören dir aufs neue: Dem Buben und dem Knecht die Acht! der ſpeiſe Krähn und Raben! So ziehn wir aus zur Hermannsſchlacht und wollen Rache haben.

4. Laßt brauſen, was nur brauſen kann, in hellen lich⸗ ten Flammen! Ihr Deutſchen alle, Mann für Mann, zum heilgen Krieg zuſammen! und hebt die Herzen himmelan und himmelan die Hände, und rufet alle Mann für Mann:Die Knechtſchaft hat ein Ende!

5. Laßt klingen, was nur klingen kann, die Trommeln und die Flöten! Wir wollen heute Mann für Mann mit Blut das Eiſen röten, mit Henkerblut, Franzoſenblut o ſüßer Tag der Rache! Das klinget allen Deutſchen gut, das iſt die große Sache!

6. Laßt wehen, was nur wehen kann, Standarten wehn und Fahnen! Wir wollen heut uns Mann für Mann zum Heldentode mahnen. Auf, fliege, ſtolzes Siegspanier, voran dem kühnen Reihen! Wir ſiegen oder ſterben hier den ſüßen Tod der Freien.

E. M. Arndt.

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