wann du willſt, Freund hein, mich zur Ruh' zu bringen; doch, wie einſt als Füchſelein, will der Greis noch ſingen: Pereat tristitia, pereant osores, pereat diabolus, quivis anti- burschius,:,: atque irrisores!:;,:
8.
1. Der Sang iſt verſchollen, der Wein iſt verraucht, ſtumm irr' ich und träumend umher. Es taumeln die häuſer vom Sturme umhaucht, es taumeln die Wellen ins Meer, es taumeln die häuſer vom Sturme umhaucht, es taumeln die Wellen ins Meer.
2. Die Wolken, ſie tanzen, manch Sternlein fällt, hat tief in den Wolken gezecht;:,: ich ſteh' wie ein Fels, wie die Angel der Welt, wie ein Kaiſer in Freiheit und Recht.:;
3. Und die Straßen durchirr' ich, die Plätze ſo ſchnell, ich klopfe von haus zu haus;: bin ein fahrender Schüler, ein wüſter Geſell, wer ſchützt mich vor Wetter und Graus?:;
4. Ein Mägdlein winkt mir vom hohen Altan, hell flackert im Winde ihr haar.:, Ich ſchlag' in die Saiten und ſchwing' mich hinan, wie licht iſt ihr Kug' und wie klar!:
5. Und ſie küßt mich und drückt mich und lachet ſo hell; nie hab' ich die Dirne geſchaut.:,: Bin ein fahrender Schüler, ein wüſter Geſell, was lacht ſie und küßt mich ſo traut!:;:
9.
1. Kus Feuer iſt der Geiſt geſchaffen, drum ſchenkt mir ſüßes Feuer ein! Die Luſt der Lieder und der Waffen, die Luſt der Liebe ſchenkt mir ein, der Trauben ſüßes Sonnenblut, das Wunder glaubt und Wunder tut, der Trauben ſüßes Sonnenblut, das Wunder glaubt und Wunder tut.
2. Was ſoll ich mit dem Seuge machen, dem Waſſer ohne Saft und Rraft? Gemacht für Fröſche, Kröten, Drachen und für die ganze Würmerſchaft?:,: Für Menſchen muß es friſcher ſein; drum bringet Wein und ſchenket Wein!:
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