3. Die Fetzen müſſen fliegen im ſchwülen Pauklokal! Und wer die Schmiß' wird kriegen das iſt uns wurſtegal! Es gilt, zu ſein ein Ritter, zu zeigen Sechterkunſt— und Paukarzt, Schmiß und Splitter die haben wir umſunſt!
4. Doch iſt der Wurf gelungen, und haben wir uns bewährt, dann iſt es bald errungen, was unſer herz begehrt! Laßt uns zum humpen greifen, gefüllt bis an den Rand: Es gilt dem roten Streifen am ſtolzen Burſchenband. poeta laureatus.
3. Deutſcher Schwur!(K. H. Neis) (Melodie: Strömt herbei, ihr Völkerſcharen.)
1. Deutſcher Rhein in deutſchen Landen, deutſchen Volkes Schickſalsſtrom, wo die ſtolzen Burgen ſtanden, wo zum himmel ragt der Dom; wo aus grauer Vorzeit Ferne deutſche Helden⸗ ſage klingt, wo zum ew'gen Licht der Sterne deutſches hHerz in Frohſinn ſingt;
2. Wo in kühlen Kellerhallen edler Rheinwein brauſend gärt, wo die Frauen ſchön vor allen und die Männer treu bewährt; hör' den Schwur, den wir dir ſchwören, hör' ihn, alter deutſcher Rhein, Gott im himmel ſoll ihn hören, ſoll des Schwures Zeuge ſein:
3. Deutſch bleibſt Du, ſolang die Quadern deiner grünen Berge ſtehn, deutſch bleibſt Du, ſolang in Hdern Tropfen deutſchen Blutes gehn: Deutſch, ſolang mit blauen Zelten Dich der himmel überſpannt, deutſch bis zu dem Ziel der Welten, deutſch für ewig, unverwandt.
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