Das„Studentenwerk (Vormals Gießener Studentenhilfe)
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Wumite
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Um ſo erfreulicher war es damals, zu erieden, daß oennoch oi Univerſitäten und Hochſchulen ſich mit neuem ſtarkem Leben füll⸗ ten; die große Mehrheit der jungen Generation war ungebrochen aus dem Kriege heimgekehrt, ſie wollte der Schwierigkeiten Herr werden, die ſich ihr entgegenſtellten, wollte feſten Boden unter die Füße bekommen, wollte Poſitives leiſten. Vielfach mußte erſt die wirtſchaftliche Grundlage für ein Studium geſchaffen werden. Raſch entſchloſſen zogen die Soldaten von geſtern— immer noch den Torniſter auf dem Kücken— in die großen Arbeitsgebiete der deutſchen Wirtſchaft, um ſich erſt die nötigſten Mittel für das Studium zu erarbeiten. In Bergwerken, auf den großen Bau⸗ ſtellen, auf Gütern tauchen ſie auf, ſelten nur in Büros; durch nichts unterſchieden von ihren Arbeitskameraden, mit denen ſie vor⸗ her zuſammen in Reih und Glied marſchiert waren.
Eine große Bewegung war ſo entſtanden, gleichzeitig und un⸗ abhängig voneinander an allen Univerſitäten und Hochſchulen. Ein neuer Menſchentyp hatte ſich an den ZHochſchulen entwickelt: der Werkſtudent. Der Werkſtudent war eine der erfreulichſten Er⸗ ſcheinungen der Nachkriegszeit. Micht zuletzt durch ihn hatte die
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