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nächtlichen Stunde wiederum einen lieben, treuen Kameraden in die kühle Erde senkten:
„lch hatt' einen Kameraden Einen bessern findst Du nit.“
Deutsche Volksgenossen!
Glaubt mir, die Besten unseres Volkes sind nicht gestorben, damit die Lebendigen tot seien, sondern damit die Toten lebendig würden!
Wenn wir uns eben in Ehrfurcht und Dankbarkeit vor unseren toten Helden geneigt haben, so erheben wir wieder stolz das Haupt, den Blick geradeaus in die Zukunft gerichtet, gefestigt und geheiligt in dieser Weihestunde durch die Gewiß- heit: Nicht umsonst ist das Opfer der Millionen dargebracht worden. Der unbekannte deutsche Soldat und Kamerad unserer gefallenen Felden. Adolf Hitler, hat das Opfer zum Segen ge- wandt; es ist Urgrund und Fundament geworden, auf dem der stolze Bau des neuen Reiches sich erhebt.
Adolf Hitler hat den deutschen Frontsoldaten wieder zu Ehren gebracht. Das ist kein Zufall, sondern im Wesen des Nationalsozialismus auf's tiefste begründet. Die Wurzeln der nationalsozialistischen deutschen Freiheitsbewegung ruhen in den Schützengräben des Weltkrieges, das hat der Führer vom Be- ginn seiner Bewegung an und auch später immer wieder mit aller Deutlichkeit betont. Der Nationalsozialismus baut bewußt auf dem Frontsozialismus auf, jenem wundervollen Kamerad-— schaftsgeist, wie wir ihn in unzähligen Schlachten und Gefechten immer wieder kennengelernt haben und wie er uns besonders in kritischen Augenblicken der Schlacht die Volksgemeinschaft so herrlich erleben ließ.
So steht im Mittelpunkt der nationalsozialistischen Aufbau- arbeit der heroische Mensch, von dem täglich und in jeder Stunde Mannesmut, Opferwille und restlose Einsatzbereitschaft gefordert wird. Es braucht nicht Wunder zu nehmen, daß diese neue männliche Lehre, die der Führer gegenüber dem knochen- erweichenden Pazifismus der Novemberdemokratie predigte, auf die waffenstudentischen Verbände eine besondere Anziehungs-


