Schweineweiden.
A Flächen⸗ Erforderlich Arten anteil für 1 ha Wieſenſchwingel X 10 7,— kg Dtſch. Weidelgras X 45 31,5„ Rotſchwingel X 10 5,„ Wieſenriſpe 10 3,5. Weißklee 10 9„„ Baſtardklee 5 1.=„ Gelbklee 5 1. Hornſchotenklee 5 1=„ 100 52, kg
Um eine möglichſt gleichmäßige Verteilung der Sämereien auf der Geſamtfläche zu erreichen, iſt es zweckmäßig, die mit X bezeich⸗ neten Arten für ſich gemiſcht im erſten Saatgang, die übrigen in einem zweiten Saatgang, quer dazu, zur Ausſaat zu bringen.
Die Deckfrucht ſtand bis zur Reife und wurde dann abgeerntet. Die Weide litt unter zu großer Trockenheit im Herbſt 1926, die Frühjahrſaat ohne Deckfrucht wurde einmal gemäht, dann nochmals abgeweidet.
Die Einzäunung beſteht aus Stacheldraht an cyaniſierten Holz⸗ pfoſten(1 Glatt⸗ und 3 Stacheldrähte); als Gugang zum Hauptweg dient ein Kettentor von Drahtbremer Roſtock, an den Koppeln be⸗ finden ſich Holztore mit mehreren Holzriegeln.
Ein Laufweg dient als Zugang zu ſämtlichen Koppeln, auch zur Tränke und zur Schutzhütte. Die Tränke beſteht aus einem Betonſockel mit glaſierter Tonſchale und automatiſcher Zulaufregulie⸗ rung durch den Schwimmer.
Der Ablauf der Tränke iſt an die in der Nähe befindliche Güllegrube angeſchloſſen; letztere iſt wiederum mit der Hofkanaliſation und dem Überlauf der verſchiedenen Hofgruben zwecks Aufnahme ſämtlicher Abwäſſer des Hofes und der Ställe verbunden.
Am Nande der Weidekoppeln ſteht eine Baumreihe,(Äpfel und Kirſchen), um ſpäter Schatten zu ſpenden.
Der Auftrieb der Tiere begann im Jahre 1927 auf den ein⸗ jährigen Weiden am 27. April, im Jahre 1928 am 10. April. Die Tiere bleiben auch nachts auf der Weide, ſobald Temperatur und Winde es bei der iſolierten Höhenlage geſtatten. Der Tierbeſtand


