ſchwarz—. Amerikaniſche Leghorns, weiß. Rheinländer ſchwarz d.(Gwei Stämme). Zwergrheinländer, ſchwarz. Hamburger Silberlack. Außerdem beſitzen wir Kreuzungstiere vorerwähnter Raſſen.
Die im Ausbau begriffene Gefl ügelzucht ſoll mit ihren Einrichtungen eine Lehrwirtſchaft zur Ausbildung von Geflügel⸗ zuchtgehilfen werden. Die Anerkennung durch die Landwirtſchaftskam⸗ mer für Heſſen iſt zugeſagt.
Ihr Zweck iſt die Demonſtration der verſchiedenen Raſſen, Ab⸗ ſatz von Bruteiern und Zuchtgeflügel zur Hebung der Geflügelzucht, Nachprüfen der Rentabilität der Geflügelzucht unter verſchiedenen Vor⸗ ausſetzungen, ſowie Reinzucht ſchwerer, mittelſchwerer und leichter Raſ— ſen. Die Produktionsfähigkeit wird durch Ausübung der Fallneſter⸗ kontrolle nicht nur bei Hühnern, ſondern auch bei Enten, Gänſen und Puten feſtgeſtellt.
Daneben werden Kreuzungsverſuche angeſtellt, an denen ſämt⸗ liche vorhandene Raſſen beteiligt ſind.(Prüfung der Leiſtung der F1 Generation für Gebrauchszwecke).
Fütterungsverſuche mit Mineralſalz⸗Beifutter und anderen Fut⸗ termitteln insbeſondere bei Junggeflügel werden ebenfalls durchgeführt. Die verſchiedenen Brutapparat⸗Syſteme werden auf ihre Gebrauchsfä⸗ higkeit geprüft und die vorhandenen Kolonieſtälle und Schirmglucken⸗ häuſer ſowie die übrigen modernen Geräte zur Futter- und Waſſer⸗ aufnahme auf ihre Eignung im praktiſchen Geflügelzuchtbetrieb unter⸗ ſucht. Daneben werden über die Frage der künſtlichen Brut bei Waſſergeflügel, Puten und Faſanen Verſuche angeſtellt. Das Abhalten eines Wettlegens in Heſſen iſt für Herbſt 1928 in Ausſicht genom⸗ men. Eine moderne Legehalle iſt in dieſem Sommer, 1928, gebaut worden.
Während des Winters iſt das Geflügel in maſſiven Ställen uutergebracht. Im Sommer dienen Holzſtälle insbeſondere dem Jung— geflügel zur Unterkunft. Ausläufe in Obſtbaumſtücken mit alter Gras⸗ narbe bieten den Tieren Aufenthalt im Freien zu jeder Jahreszeit.
Die Fütterung erfolgt in Automaten mit Trockenfutter. Selbſt⸗ tränkeautomaten nach verſchiedenen Syſtemen ermöglichen den Tieren die Waſſeraufnahme.
Ferner ſind noch Reiſebrieftauben und einige Paare Schönheits⸗ brieftauben vorhanden. Mit ihnen werden Leiſtungsprüfungen durch Wettflüge vorgenommen. Auch wird die Frage der Verwandtſchafts⸗ zucht mit den Tieren weiter verfolgt. Freier Flug(keine Volieren) trägt den natürlichen Haltungsbedingungen Rechnung.
Für Jaadfaſanen iſt in dem nahe gelegenen Wäldchen eine Hegeſtelle eingerichtet.


