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VIII.
So pünktlich zur Sekunde Prifft keine Uhr wohl ein, Als ich zur Abendstunde Zeim edlen Gerstenwein.
Da trink' ich lang und passe Nicht auf ein Züfferblatt, Ich hör's am leeren Fasse, Wie viel's geschlagen hat.
Geh' Nachts ich vom Gelage Mit frohem Sang nach Haus, So kenn' ich ohne Frage Mich in der Zeit doch aus. Man kennt's an meinem Gange, Am Gange krumm und grad, Man kennt es am Gesange, Wie viel's geschlagen hat.
Seh' ich ein Haus von weitem,
Wo ein lieb Mädel träumt,
Sing' ich zu allen Zeiten
Ein Lied ihr ungesäumt.
Und wird's im Zimmer helle, Wär' es auch noch so spat,
So weiss ich auf der Stelle,
Wie viel's geschlagen hat.
IX. (Melodie: Wer will unter die Soldaten.)
Wer ein Chemiker will werden, „ Der muss haben viel Geduld,:;: Sonst hat er die Höll' auf Erden, Ist am Unglück selber Schuld.
Fehlt Geduld dir, lieber Sohn,
Lass die Nase nur davon.
Milligramme musst du wägen, „: Bis das Zünglein richtig steht,:: Deine Filter musst Du pflegen, Musst sie waschen früh und spät. Hast kein' Lust Du, lieber Sohn, Lass die Nase nur davon.


