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O wonnevolle Jugendzeit Mit Freuden ohne Ende, Mit Minnefahrten weit und breit, Wo sich die Schönste fände. Ich grüsse dich, du junges Blut, Bin jedem hübschen Weibe gut, „: Und doch ist nichts aequalis Der fllia hospitalis.:;:—
Ich kam als krasser Fuchs hierher Und spähte in den Gassen, Wo mir ein Bett und Zimmer wär', Den langen Leib zu fassen. Fand Sofa nicht, noch Stiefelknecht, Und doch war mir die Bude recht, „ Denn keine ist aequalis Der filia hospitalis.:;:
Sie ist ein gar zu herzig Kind Mit ihren blonden Zöpfen, Die Füsschen laufen wie der Wind Im Schuh mit Quast' und Knõpfen; Die Schürze bauscht sich auf der Brust, Allwo ich schau', ist eitel Lust, „: Und keine ist aequalis Der filia hospitalis.:;:
Im Haus herrscht sie als guter Geist Und zeigt'’s an jedem ersten: Der einz'ge Schüler war verreist, Die Kasse mir am leersten. Da wurd' ihr Wort mir Schutz und Schild Und stimmte den Philister mild, „: Drum ist auch nichts aequalis Der filia hospitalis.:;:
Vier Miether hat sie: der Jurist Besucht nur feine Kreise, Der Mediziner ist kein Christ, Der Theolog— zu weise.— Doch mir, mir, dem Philologus, Gab sie in Züchten einen Kuss, Und keine ist aequalis Der filia hospitalis,


