1.
Hier sind wir versammelt zu löblichem Thun, Drum Brüderchen, ergo bibamus! Die Gläser, sie klingen, Gespräche, sie ruhn; Beherziget: ergo bibamus! Das heisst noch ein altes, ein tüchtiges Wort, Und passet zum ersten und passet so fort, Und schallet, ein Echo, vom festlichen Ort, „: Ein herrliches: ergo bibamus!:; Mich ruft das Geschick von den Freunden hinweg; Ihr Redlichen, ergo bibamus! Ich scheide von Ihnen mit leichtem Gepäck, Drum doppeltes: ergo bibamus! Und was auch der Filz vom Leibe sich schmorgt, So bleibt für den Heitern doch immer gesorgt, Weil immer der Frohe dem Fröhlichen borgt; Nun, Brüderchen: ergo bibamus!
Was sollen wir sagen vom heutigen Tag? Ich dächte nur: ergo bibamus! Er ist nun einmal von besonderem Schlag, Drum immer auf's Neue: bibamus! Er führet die Freunde durch's offene Thor, Es glänzen die Wolken, es theilt sich der Flor, Da leuchtet ein Bildchen, ein göttliches vor, Wir klingen und singen: bibamus!


