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Mein Konflikt mit den Gießener Veterinären und der medizinischen Fakultät daselbst : eine aktenmäßige Darstellung der in Frage kommenden Vorgänge mit einem kritischen Nachwort / von Dr. jur. et phil. M. Biermer, o. ö. Professor der Nationalökonomie und Statistik
Entstehung
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II.

DieFeſtſchrift ſelbſt.

(Erſchienen in Nr. 119 desGießener Anzeigers vom 25. Mai 1902.) Statiſtiſches über die Frequenz der Univerſität Gießen.

Das erfreuliche Ereignis der Immatrikulation des tauſendſten Studenten der hieſigen Hochſchule wird, wie zu erwarten war, in allen Kreiſen unſerer Stadt auf das lebhafteſte beſprochen. Vergleiche mit der früheren Zeit werden gezogen und daran Be⸗ trachtungen aller Art geknüpft. Hierfür iſt die Kenntnis der Frequenzſtatiſtik der hieſigen Univerſität, ſoweit ſie ſich zuverläſſig feſtſtellen läßt, von Wert und nach mancher Richtung hin nicht unintereſſant. Wir veröffentlichen deshalb an dieſer Stelle eine

* Der Artikel wird hier wortgetreu wiedergegeben. Zwei Druck⸗ fehler im Original ſind aber ausgemerzt, und außerdem habe ich die endgültigen Frequenzziffern der Gießener Hochſchule für das laufende Semeſter, die damals noch nicht feſtſtanden, an Stelle der vorläufigen Zahlen eingeſetzt. Auf dieſe Weiſe wurde auch eine kleine Korrektur im Texte, die aber nicht unerheblich iſt, notwendig. Nach den endgültigen Ziffern des Perſonalverzeichniſſes ſind etwas mehr als vier Fünftel nicht wie es urſprünglich hieß faſt zwei Drittel der Gießener Vete⸗ rinäre Immaturi; nämlich von 176 insgeſamt 149.

Eine weitere Änderung in dem Artikel formeller Art iſt inſofern vorgenommen worden, als der Abſatz über das Tierarzneiſtudium, der zu dem ganzen Konflikte geführt hat, hier in Curſioſchrift gedruckt iſt, was im Original ſelbſtverſtändlich nicht der Fall war.