—
4
7
Dürfte ich es aber bei ſolcher Feier un⸗ terlaſſen, demjenigen einfachen Dank zu ſa⸗ gen, den wir alle als den Stifter unſers fro⸗ hen Kreiſes werth halten? Doch, ich weiß es, ihm war bisher bei ſeinen vielen Bemühungen unſer Bemühen und das Anerkennen ſeines Leiſtens Dank genug.
Und Sie, theure Mitglieder des Ver⸗ eines, laſſen Sie uns mit neuem Eifer für's Allgemeine auch ſoviel an uns liegt, beitra⸗ gen, um wahre Erhebung des Gemüths zum Höheren, um freudige Stimmung des Her⸗ zens aus der Harmonie des Ganzen entſtehen zu ſehen. Reger Eifer, auf ſeine Vervoll⸗ kommnung hinzuarbeiten, muß jedes Mit⸗ glied beſeelen, zuſammen und nach Einem Ziele wollen wir dann Alle ſtreben und den ſchönſten Lohn werden wir in uns ſelbſt finden.
Möge denn unſer Verein noch lange fortblühen, möge er nie den Zweck verfeh⸗ len, Edles, Erhabenes, Frendiges zu för— dern, möge er durch die Kräfte eines jeden Mitgliedes unterſtützt, immer weiter fort— ſchreiten, möge er unter den Bewohnern die⸗ ſer Stadt ſtets die gütige Aufnahme finden, deren er ſich bis jetzt erfreute. Dann wer— den wir unſer Ziel immer näher ſehen, durch unſer thätiges Mitwirken wird dann das Ganze immer mehr an Ausbildung gewinnen,
innere


