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Der Gießener SC. im Jahre 1848 / F.
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Separut Aödruck aus den Neademiſchen Ronatsſiften(Heft 133,

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26. gprit 1895).

Der Gießener 80. im Jahre 1848.

1⸗. lungen, Petitionsberathungen und andere Demon⸗

In einem früheren Jahrgang derAcade⸗ ſtrationen, durch die der Gang der Dinge beeinflußt

8 hen Manrieheden Sii eine B Bede ſollte, in buntem Wechſel aufeinander. Ein =lrtikeln über die Gießener Corps⸗ ild von dem aufgeregten Treiben jener Zeit tritt 00o¹s& Grey Control Chart 5esd erungen eines damaligen Studenten den Grosn Welo Ne weene e nicht unbedeutende Rolle als Grey 2 Srey 3 Grey7 5 Rebeller ſpielte und ſpäter ſeine

ntlicht hat*). Es iſt aus ſeiner

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der Verfaſſer dasfn den Anſtoß nnner den früheren Artikeln einige weitere folgen zu laſſen. Sie tragen oleiche Gepräge wie jene. Das Material ſtammt einer Geſchichte der Gießener Haſſia, an welcher Schreiber ſeit längerer Zeit arbeitet und die der endung entgegen geht. Es liegt in der Natur der Zache, daß ſich eine Corpsgeſchichte vielfach zu e Grundlage zu erhalten. Das Sill e ganz beſonders für die Zeit, die hier zus Darſtellung kommen ſoll, das merkwürdige Jahr der deutſchen Revolution.

So darf wohl auch das, was in den folgenden Zeilen geboten wird, trotz ſeines mehrfach ſpecifiſchen Anſtrichs ein easeu⸗ Intereſſe in Anſpruch nehmen.

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des Jahres 1848 übten, wie auch in die Kreiſe der Gienener

Die Ereigôniſſe leicht zu begreifen, T 9 10 9

Wrlrbrtrtrtrlrlduburlnnlelrl LDnln mu wemn Hahre Achtundvierzig ein neues Weltalter auf dem Gebiet des öffentlichen Lebens heraufzuziehen ſchien. Die Nähe Frankfurts, wo im April das Vorparlament und vom 18. Mai ab die Mational⸗ verſammlung tagte, trus noch dazu bei, der erwärmten Stimmung eine erhöhte Temperatur zu geben. So

folgten denn im Caufe des Jahres Volksverſamm⸗

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* Die Anfänge des Gießener SC. XXIV. 6. Jahrgang. S. 380 ſf.

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zu entnehmen, in welchem Maße academiſchen Körper ergriff. Sowohl n, als auch von den Studenten ſprang

Theil mit beiden Füßen in den ſchen Getriebes hinein. Sie führten

W2 , 8R Verſammlungen das Hauptwort M Richtung der in der Bürgerſchaft

vorhandenen Strömungen, einer ausgeſprochen radi⸗ me hnd einer mehr gemäßigten, im Sinne der eige⸗,

Anſchauungen zu beſtimmen. Auch der Bösgerwehr, 5 die ſich damals in Gießen wie allerorf! gebildet, hatte, gehörten Studenten und Docenten dn. Sogar der Oberbefehl über die geſan ſte Streitmacht Univerſitätsſtadt fiel an einen Idann des Kathe

n Atſchies ener 103 krat in ürgerkre en beſonders populäre*Profeſor.

UKarl Vogt wurde zum Oberſten und Hochſtkommand direnden erkoren. Sin Generalrath ſtand ihm zur= Seite; er zählte zu ſeinen! Beiſitzern auch einen

Studenten. 4

1 O. K Der neue Geiſt, der auf Umgeſtaltuns der Ord⸗ nungen in der großen Welt des Staates hindrängte, heiſchte analoge Aenderungen in dem Mikrokosmos

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hatte im winter 1842/48 ſeine Stellung als Kanzler aufgeben müſſen; ſeine Removirung war eine der nachdrücklichſten Forderungen, die beim Beginne der politiſchen Bewegung im Großherzogthum Heſſen erhoben worden war. Eine ſeiner letzten auf die

*) Don 18qe bis 1853. Erinnerungen aus Verlauf und

Folgen einer academiſchen und politiſchen Revolution. Don einem weiland Gießener Studenten und badiſchen Freiſchärler.

Darmſtadt, 1825.

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