— 36-
naltenen Papyri anzugehören, Denkbar ist auch noch, dass diese Privateigentun Professor Kalfleischs, des letzten Ordinarius für klassische Phi lLologie und Papyro Gte an der Universität Giessen und Pflegers der Papyrus-Sarmlungen waren und somi t uls Nachlass K. zu inventarisieren sind. Oder ist der Nachlass K. ohne wei teres zu den Jandanae zu rechnen, deren Sarmlung be- kanntlich auf Kablfleischs mregung zurückgeht?
Die Wasserschäiden an den verglasten Papyri scheinen in all gemeinen durch die Restaurierung in den Jahren 1945-47 be- seitigt zu sein. Es blieben jedoch einise grosse Texte davon ausgeschlossen, da ein Auseinandernehmen der Verglasung die Pexte sechr gefährdet hättez denn der Zusammenheng unge zähl ter kleiner und kleinster Papyrusstücke wird nur durch die Ver- glasung gehalten, Auf der andern Seite zeigen jedoch diese Pa- pyri starke Stockflecken. Es wird zu kILären sein, was zur Er- naltung dieser Papyri geton werden kann.
Mi cht behondelt wurden ebenso dis Pergamentfragmente, die durch Vasserschäden swischen den Glasplatten sich nehr oder weni ger aufgelöst haben. Neist ist nicht einmal nehr eine Spur von Schrift zu erkennen, Die Stücke haben proktisch 18 Ver- loren zu gelten.
Dass auch sonst Verluste eingetreten sind, ist sicher, So stele te sich gelegentlich der Ditte un Nachprüfung der Lesung eines odierten Textes heraus, dass eine von nehreren Colunmen des Textes nicht nehr vorhanden war. Einzelhei ten konnten bisher nicht festgestellt werden,.
Unter den Mappen schliesslich iest ein umnfangreiches Konvo- lut, das verrumtlich aus den Keller der vollkonnen zerbombten Nohnung Prof. K. geborgen wurde, Die Happe ist gänzlich zusammen- gepappt und sehr verdreckt und verdrückt. Dass sie Papyri in grösserer Zahl enthält, ist festgestellt. Die Dergung und 81— cherung dieser Papyri bedarf eines Csübten Konservators und P2- pyroogen⸗
Die Ostraka, die zun grossen deil in offenen Kästchen in einer Väi trine standen, deren Glasdechel fehlten, sind in ganzen


