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zu stellen, Doch ist das Risiko, dass sie dort beschädigt werden, zu beträchtlich, Ebenso geht die Ubersicht über die noch zu bindenden Dände verloren, was die ungezähl ten und nicht zu schätzenden leichten BDroschuren in Magazin, die hier eigentlich auch mi tzurechnen wären urd eine rechte Plage dar-
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stellen, allzu deutlich denonstrieren,
zu nennen sind in diesen Zusannenhang auch die vielen beschädigten und dringend einer Reparatur bedürfenlen Dü- cher, die eben bei einer so schwer durch den Krieg in Mi t- leidenschaft gezogenen 31 bl oOthok fast selbstverständli ch sind, Thre Zahl wird auf etwa 10 000 Dde geschätzt.
zur Zeit ist nicht zu sagen, wie diese Einbandproblene gelöst werden, Un so wenigoen als die Hausbuchbinderei nicht in der Lage ist, allein den laufenden zugang zu bewältigen, wWovon später noch die Rode sein wird. Die Bindekosten Tür 10 000 Zde werden nit 50 000 M eher zu niedrig als zu hoch angesetzt, Das Binden boi Perchführungz in der Hausbuchbin- derei würde neben den Materialkosten rund 7 Arbei tsjahre eines Duchbindergescllen erfordern. Die Kosten für die Re- paraturen dürften kaun geringer sein.
1o) D 1i e Seonderannkungen: Handsonriften,
Inkunabeln, Atrchiv, Urkunden, Papyri, Ostraka,
Handschriften, Inkunabeln und Universitäts-Archiv waren zunäichst wie oben erwähnt, noch in Ksten verpackt, die zu 4 oder 5 gestapelt in friiheren Direktorzürmer der B31b110— thek lagerten. Da Stichproben ergaben, dass an ihrer Unter- bringung nichts auszusetzen war, hätte es vielleicht nahe- gelegen, angesichts der unfangrei chen und drängenden Tages- aufgaben und angesichts der Raurmot nicht an diese Dinge zu rühren, Eine Roihe von mfragen nach bestinnten Hand- schriften jedoch, Terner Anfragen der Hochschule und andere Interessenten nach Akten des Guiversitäts-Archivs und schliesslich der unaufschiebbare Zwang, den noch verpackten


