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Die Notwendigkeit, aus den beschränkten laufenden Etat-
mi t teln die durch Kriegsverluste entstandenen Lücken beson-
ders im bibliographischen Apparat unter allen Unms tänden zu
schliessen, machte es zudem unmöglich, über bescheidene An- säbtze hinaus auf ausländische Fachzeitschriften zu abonnie- ren, Selbst die Bostellung auf wiedererscheinende deutsche
Zeitschriften musste mit grösster Zuriückhaltung gehandhabt
werden. Inwieweit diese schuerzlichen Lücken dann einmal
geschaossen verden können, muss die Zukunft lehren, Die
Giessener Bibliothek steht ja hier nient allein, sondern
imn Chor vi eler wissenschaftlicher Bi bliotheken, deren be- rechtigtes Klagelied bisher ungehört verhallte-
Die Einzelheiten zur Vermnehrung ergeben sich aus der Statistik an Schluss,
8 197 bibldographische Einheiten in der Vermehrungs- statistik umfassen 5 883 echte Neuzugänge und 2 314 Eünhei- ven als Ersatz Lür Verlorenes und Wiedere instellungen aus der Verlagerung gegenüber 3 667 Elnheiten imn Vorjahr und 10 422 Einhei ten von der K tastrophe bis zumn 31, Mirz 1949, wobei allerdings in den 1etzten beiden Zahlen Wiedereinstel- lungen aus der Verlagerung ulcht erfasst sind.
Hinsichtlich der Vernehrungsarten sind nit dem Vorjahre keine Vergleiche möglich, da hier die Vergleichszahlen feh- len.
Das Wi ederanlaufen des Tauschverkehrs hat zweifellos sich sehr günsbtig ausgewirkt, Doch bestehen ernsthafte Zweifel, ob diese günstige Entwicklung anhadlten wird, da der Bi b110— thek nicht mehr gendgend Gegengaben laufend zur Verfügung stehen, wie gunz abgesehen von den Dissertationen 2., B.: ehe- mals die Schriften der Hessischen Hoohschulen: Slessen, Nittei lungen des Cberhessischen deschlchtsvereins, Hessische Blätter fFür Volkekunde und Giessener Beiträge zur deutschen Phi lOlogie, die SämtLich Hi zumn Ende des Geschäfts jahres
noch nicht wieder erschienen sind.


