38 Personen(darunter 5916 weibliche) beschäftigt. Davon entfielen auf die Stadt Gießen selbst 1999 Betriebe mit 13770(darunter 3040 weibliche) Personen.
Die Verteilung auf die einzelnen Gewerbe⸗ abteilungen war folgende:
Gießen⸗Stadt
davon
Betr. Pers. wweihl.
A. Nicht landw. Gärtnerrae 28120 32 B. Industrie, Bergbau, Baugew. 830 62211310 C. Handel, Verkehr, Gastwirtsch.10376 1021072 D. Theater, Musikgew., Unterr. 19100 50 E. Gesundheitsw. u. hyg. Gew. 851127576
Gießen⸗Land
davon
Betr. Pers. Weihl.
A. Nicht landw. Gärtnereii.. 31 63 30 B. Industrie, Bergbau, Baugew. 2355 07811940 C. Handel, Verkehr, Gastwirtsch. 15352754889 D. Theater, Musikgew., Unterr. 10 21 5 E. Gesundheitsw. u. hyg. Gew. 7¹ 77 12
In Gießen⸗Stadt nimmt hinsichtlich der Per⸗ sonen die Abteilung B die erste Stelle ein. Be⸗ sondere Bedeutung hatten das Nahrungs⸗ und Genußmittelgewerbe, die Maschinenindustrie, das Bekleidungsgewerbe, das Baugewerbe, das Holz⸗ und Schnitzstoffgewerbe und die Industrie der Steine und Erden. Es wurden beispielsweise gezählt: in der Tabakindustrie 20 Betriebe mit 941 Personen, in der Gruppe Maschinenbau 6 Be⸗ triebe mit 885 Personen(vornehmlich Bau von Metall⸗ und Steinbearbeitungsmaschinen und von Armaturen).
Kleider wurden in 187 Betrieben mit 568 Per⸗ sonen hergestellt. An Bauunternehmungen waren 6 Betriebe mit 285 Personen, außerdem im Bau⸗ nebengewerbe(hauptsächlich Maler⸗ und Tüncher⸗ geschäft) 94 Betriebe mit 442 Personen vorhanden. Im Holz⸗ und Schnitzstoffgewerbe sind 41 Bau⸗ und Möbelschreinereien mit zusammen 205 be⸗ schäftigten Personen der integrierende Bestandteil. In der Steinindustrie sind 6 Ziegeleien mit 297 Personen als wichtigste Betriebe zu nennen.
Die Beschäftigung weiblicher Personen ist nur in der Zigarrenindustrie und im Schneider⸗ gewerbe bemerkenswert.
Die Ausstattung der Betriebe mit motorischer Kraft war am vollkommensten in den Gruppen Maschinenbau, Nahrungs⸗und Genußmittelgewerbe und Wasser⸗, Gas⸗ und Stromversorgung.
In der Abteilung Csind fast ebensoviel Personen wie in B beschäftigt; es handelt sich hier vielfach
Abschnitt 1
um Betriebe kleinsten Umfanges, dafür sind sie weit zahlreicher als die industriellen Niederlassun⸗ gen. Im wesentlichen sind es etwa 850 Handelsꝰ betriebe mit rund 3000 Personen und 121 Gast⸗
und Schankwirtschaften mit 421 Personen. Fast
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2700 Personen wurden außerdem von Ver⸗
kehrsinstituten(Reichsbahn und Reichspost) be⸗
schäftigt.
Im Handel sind etwa ein Viertel, im Gastwirt⸗ schaftsgewerbe etwa die Hälfte aller beschäftigten Personen Frauen.
Die Verwendung von Arbeitsmaschinen in der Abteilung C ist weniger bedeutend, beachtlich
dagegen die Zahl der im Handel verwendeten
Kraftfahrzeuge(zusammen 1800 PS§).
Die Abteilung E verdankt ihre Bedeutung den der Universität angeschlossenen Kliniken. Unter den 17 Krankenanstalten Gießens, in denen zu⸗
sammen 880 Personen beschäftigt sind, sind ein⸗
begriffen: die chirurgische, die medizinische, die Frauen⸗, die Kinderklinik, sowie die Klinik für Hals-, Nasen⸗ und Ohrenkranke, die für Haut⸗ und Ge⸗ schlechtskranke und die Augenklinik. Weiter sind
miterfaßt die Landes⸗Heil⸗ und Pflegeanstalt, die Provinzialsiechenanstalt in Gießen, die Lupus⸗ heilstätte und zwei weitere allgemeine Kranken⸗
häuser gemeinnützigen Charakters.
Im Kreise Gießen⸗Land kann die Abteilung Handel, Verkehr und Gastwirtschaft mit der Ab⸗ teilung Industrie und Bergbau in keiner Weise wetteifern. Es ist eine bekannte Tatsache, daß das flache Land mit Handelsunternehmungen weniger
reich gesegnet ist, während die Industrie rücksichtss
los dort ihren Standpunkt wählt, wo sie die gün⸗
stigsten Lebensbedingungen vorfindet. Dies scheint im Kreise Gießen in hervorragendem Maße der Braunkohlen werden in Trais⸗
Fall zu sein. Horloff gewonnen, Eisenerze finden sich in den
Gemeinden Hungen, Stockhausen, Weickartshain, Geilshausen, Grünberg und Rüddingshausen, Bau⸗
xitgruben in Geilshausen, Göbelnrod, Langsdorf
und Lich und Kieselgur in Beuern. In der Gruppe
Erzgewinnung wurden 6 Betriebe mit etwa 400 Arbeitern gezählt. gewinnung im Kreise Gießen bedeutend: ein Werk
der Großeisenindustrie beschäftigt allein über 1500 Arbeiter. Auch eine Eisengießerei findet sich in
Lollar. In der Industrie der Steine und Erden
sind etwa 1000 Personen in 81 Betrieben beschäf⸗ ö tigt(hauptsächlich Gewinnung von Hartgesteinen,
grobkeramische und Ziegelindustrie). Nahezu 3000
Personen beschäftigt das Baugewerbe bzw. das
es wurden 390 Unterneh mungen dieser Art gezählt. Kaum weniger Per sonen finden im Nahrungs⸗ und Genußmittel⸗ gewerbe(der Zigarrenindustrie mit 1636 Personen/
Baunebengewerbe;
ihr Brot. Es folgt dann der Handel mit 1164 Be⸗
trieben mit 1749 Personen. Die Gastwirtschaften 10
Entsprechend ist die Eisen


