Der 2. Bezirk(Nordbezirk) umfaßt die Hofreiten und einzelnen Gebäude, welche in dem Gebiet zwischen dem Damm der Main⸗Weser⸗Bahn nördlich des Neustädter Tores der Nord⸗Anlage, der Ost-⸗Anlage vom Walltor bis zum Gerichts⸗Gebäude, dem Fußpfad von dort nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wieseck liegen, also die nach West und Nord gerichteten Seiten der Nord-Anlage, die Steinstraße, Damm⸗ und Schillerstraße, westlich der Nord⸗ Anlage, Weser⸗ und Ederstraße, Schwarzlach, Rodtberg und Wiesecker Weg, Marburger Straße und dem Pfad nach dem Philosophen⸗ wald und die nördliche Seite dieses Pfades.
Der 3. Bezirk(Ostbezirk) umfaßt die Hofreiten und einzelnen Gebäude in dem Gebiet südlich des Fußpfades vom Gerichts⸗Gebäude nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wieseck und östlich der Ost⸗ und Süd⸗Anlage bis zur Johanneskirche und der vom Turm der Stadtkirche nach dem der Johanneskirche nach Süden verlaufenden Visierlinie, Philosophen⸗ wald, Wege in den Eichgärten, Alter Rödger Weg, Grünberger, Licher, Landmann⸗, Wolf⸗, Moltke⸗ und Roonstraße, Großer Steinweg, Eichweg, Lutherberg, Gutenbergstraße, Fried⸗ hof und Nahrungsberg, Alter Steinbacher, Schiffenberger und Erdkauterweg, Berg⸗, Hessen⸗, Garten⸗, Bismarck⸗, Löber⸗, Bruch⸗ und Stephansstraße, Keplerstraße, Ostseite der Ost⸗Anlage, vom Gerichts⸗Gebäude bis zum Neuenweger Tor, Steinweg, Südseite der Süd⸗Anlage zwischen Neuenweger Tor und ohanneskirche, Goethestraße von der Süd⸗ nlage südostwärts, Lonystraße mit Aus⸗ nahme des Eckhauses Nr. 20, Ludwigstraße, zwischen Ludwigstraße und Alicestraße die östlich gelegenen Teile des Riegelpfades nach er Ebelstraße, Querstraße, Aulweg zwischen er Bahn nach Gelnhausen und der Kreis⸗ straße nach Leihgestern und die letztere vom ulweg an.
Der 4. Bezirk(Südbezirh) imfaßt die Hofreiten und einzelnen Gebäude n dem Gebiet, welches umgrenzt wird von Kir oben genannten Visierlinie zwischen den irchtürmen, der Süd⸗Anlage, zwischen ohanneskirche und Selterstor, der West⸗ nlage von da bis zum Hause Geilfus, dem amm der Main⸗Weser⸗Bahn bis zum Bahn⸗ ofe und dem Laufe der Lahn unterhalb der iesechmündung, also Südseite des genannten
30⁵ Teils der Süd⸗Anlage und Südwestseite der West⸗Anlage bis zur Pumpstation, Straßen und Wege daselbst, Bleichstraße zwischen Süd⸗Anlage und Löberstraße, Alicestraße Ludwigstraße südlich der Alicestraße, vorderen Riegelpfad, südwestliche Hälfte der Ebelstraße, Leihgesterner Weg bis zum Aulweg, letztere zwischen der Kreisstraße nach Leihgestern und der Frankfurter Straße, Liebig⸗, Wilhelm⸗ Klinik⸗, Frankfurter und Hofmannstraße, Wetzlarer Weg, Crednerstraße, Mittelweg, Hillebrandstraße, Bahnhofstraße zwischen West⸗Anlage und Bahnhof, Grabenstraße, Bahnhöfe und deren Zufuhrstraßen mit sämt⸗ lichen Gebäuden, chemische Fabrik von Throm, Margaretenhütte, sämtliche neuen Kliniken, Schöne Aussicht und Altienbrauerei.
Der 5. Bezirk(Westbezirk) umfaßt alle Hofreiten und einzelnen Gebäude westlich des Dammes der Main⸗Weser⸗Bahn und der Lahn unterhalb der Wieseckmündung, also den„Hamm“, Rodheimer Krofdorfer und Schützenstraße, Mühlen, Badeanstalten, Schlachthaus, Neustädter Feld und Hardt.
Feuer⸗Alarm⸗Signale.
Der Turmwächter hat, sobald er Feuer entdecht, die Sturmglocke mit rasch hinter⸗ einanderfolgenden Schlägen zu ziehen, und darauf zur näheren Bezeichnung des Bezirks je ein weiteres Zeichen zu geben, welches besteht bei einem Brande im 1.Bezirk(Stadtinneres) in 1 Glockenschlag
„2.„(VNordbezirk)„2Glockenschlägen „3.„stbezirk,„2 1— „* Wendesih„4
„5.„(Westbezirk)„5
Gleichzeitig hat der Turmwächter durch das Sprachrohr die Gegend noch näher kenntlich zu machen und außerdem
am Tag eine rote Fahne, bei Nacht eine rote Laterne nach der betreffenden Richtung hin aufzustecken.
Dauert der Brand länger als eine halbe Stunde, so hat der Turmwächter nach deren Ablauf das Stürmen gauz einzustellen, und damit erst wieder zu beginnen, wenn er ein zweites Feuer entdecken sollte.
Die Alarmierung geschieht ferner durch die Schutzmannschaft mit der Huppe, und durch die Trommler und Hornisten der Freiwilligen Feuerwehren und bei sehr großen Bränden auch durch die Glocken der Johanneskirche und der katholischen Kirche.
neinigung der Schornsteine.
bes 98 Die Schornsteinfeger sind verpflichtet, dem Reinigen der Schornsteine auf die ünsche der Hausbewohner tunlichst Rück⸗
sicht zu nehmen, denselben mit Höflichkeit zu begegnen, und alles zu vermeiden, was zur nötiger Weise für dieselben belästigend wird.
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