Jahrgang 
1913
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Weitspruug:

a) mit Anlauf: O II: im Durchschnitt 3,51 m beste Leistung 4,60 m U II. 3,19[1912: 30 111, 4,10[1912: 4,30 m] O IIl: 2 2 3,52 2) 5) 3,30*b 2) 2) 4,10*7 7) 4,10] U IIl: 2 2) 2,90 27 2 3,05b 7) 2 4,00*) 7) 3,90 9

b) Schlusssprung aus dem Stande:

O II: im Durchschnitt 2,20 m beste Leistung 2,70 m

U II: 2,00 1912: 2,00 1n 5 2,50 7 1912: 2,60 1n O III: 27 27 1,81 57 2) 2,00 27/ 7) 2) 2,10 27 27 2,40 9]² U II: 1,70 1,70 2,10 27 2,30]

Dem Betriebe der Turnspiele wurde im Sommer alle 2 Wochen ein Nachmittag für jede spielende Abteilung gewidmet. Die Spiele fanden auf dem von der Militärbehörde zu diesem Zwecke freigegebenen grossen Exerzierplatze, der 20 Minuten von der Schule entfernt ist, und auf dem Schulhofe statt. Im Sommer und im Winter wurden die Sonnabend-Nach- mittage oft zu ausgedehnteren Märschen in die Umgegend benutzt, bei denen zunehmende Anforderungen an die Marschleistungsfähigkeit der Schüler gestellt wurden. Der im vorigen Jahre gegründete Turnverein der Oberrealschule zählte 40 Mitglieder. Er fand sich wöchentlich einmal zum Turnen ein und unternahm auch mehrere Turnmärsche nach benachbarten Städten. Zuweilen vereinigten sich die Turnvereinsmitglieder Sonnabend gegen Abend, um unter Leitung des Herrn Kunert Marschlieder zu üben.

Schwimmen:

Am 15. August 1913 wurde in der städtischen Badeanstalt ein Schwimmfest abgehalten. Zweck desselben war:

1. Nachweis über die Zahl der Schwimmer und deren diesbezüglichen Fertigkeiten zu führen,

2. das Interesse an diesen Leibesübungen bei den Schülern und ihren Angehörigen zu wecken, bezw. zu fördern.

Das Fest wurde durch den dreistimmigen Gesang des Matrosenliedes eingeleitet. Kaum war der letzte Ton verhallt, so stürzten sich die kleinen Sänger der unteren Klassen in die Flut und machten dann ihren älteren Kameraden Platz. Diese übten eine ganze Reihe von verschiedenartigen Sprüngen aus, die von Mut und Kraft zeugten und tüchtige Vorübung erkennen liessen. Es folgte dann der vierstimmige Chorgesang des LiedesO Deutschland, hoch in Ehren! Beide Lieder waren äusserst stimmungsvoll über dem Wasser gesungen worden. Nun hielt Direktor Dr. Suck zum Ansporn der Schüler eine Ansprache, in der er sie ermahnte, durch mannhafte Art und tüchtige Geistesarbeit allen denen ihren Dank zu be- zeugen, die sich um ihr Wohl verdient gemacht hätten. Insbesondere sei heute zu danken den städtischen Behörden, die durch reichliche Spende von Freikarten den edlen Schwimm- sport unterstützten. Die anwesenden Gäste und Lehrer aber hätten durch ihr freundliches Erscheinen trotz wenig günstiger Witterung in dankenswerter Weise ihr Interesse bekundet. Dank gebühre auch dem Leiter des Schwimmens, Lehrer an der Oberrealschule Kunert. Endlich möchten alle unseres Landesherrn gedenken, des Förderers unserer Seemacht, und des väterlichen Freundes seiner deutschen Jugend. Es folgte ein dreifaches Hoch auf den Kaiser und König und der allgemeine Gesang des LiedesHeil dir, im Siegerkranz. Geschenke hatten überwiesen: Buchdruckereibesitzer Heine, Kaufmann Richard Kurth, Obertertianer Kletzke,