Jahrgang 
1906
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Weitsprung:

a) mit Anlauf: Prima: im Durchschnitt 3,45 m(1905: 3,05 m), beste Leistung 4,20 m(1905: 4,50 m) Sekunda: 3,40 m( 3,26 I), 7 5,80 mm( 4,30 n1) Tertia: 3,60 m( 3,16 m), 5 4,40 m( 4,25 m)

b) Schlußsprung aus dem Stande: Prima: im Durchschnitt 2,10 m(1905: 2,10 m), beste Leistung 2,50 m(1905: 2,50 m) Sekunda: 2,10 m( 2,05 m), 2,40 m( 2,50 m) Tertia: 1,85 1( 1,85 111), 2,40 II( 2,35 111)

Dem Betriebe der Turnspiele wurde im Sommer alle 2 Wochen ein Nachmittag für jede spielende Abteilung gewidmet. Die Spiele fanden auf dem von der Militärbehörde zu diesem Zwecke freigegebenen grossen Exerzierplatze, der 20 Minuten von der Schule entfernt ist, und auf dem Schulhofe statt. Im Sommer und im Winter wurden die Sonnabend-Nach- mittage oft zu ausgedehnteren Märschen in die Umgegend benutzt, bei denen zunehmende Anforderungen an die Marschleistungsfähigkeit der Schüler gestellt wurden und zwar besonders inbezug auf Marschgeschwindigkeit und-dauer. Um die Leistungen genauer beobachten zu können, wurde unterwegs ein Schrittzähler vom Lehrer oder einem Schüler getragen.

Am 2. September wurde das Sedanfest durch ein Schau- und Kürturnen auf dem Schulhofe gefeiert, zu dem viele Eltern unserer Schüler sowie Vertreter unseres Patronats zu unserer lebhaften Freude erschienen waren. Die Festrede hatte Herr Oberlehrer Dr. Wächter übernommen.

Schwimmen.

Als Freischwimmer sind 132 Schüler der Anstalt zu bezeichnen. Wie im vorigen Winter wurde dasTrockenschwimmen teils als Freiübung, teils als Uebung im Schwimmgurt vorgenommen. Denn es hatte sich, wie wir erwarteten, im Sommer eine weit lebhaftere Teil- nahme am Schwimmunterricht in der Spree als früher gezeigt, auch waren die Fortschritte der Schwimmschüler nach Ansicht des Städtischen Schwimmlehrers schneller und besser als vorher. Hinzu kommt der vorteilhafte Einfluss des Trockenschwimmens auf die Entwickelung der Rückenmuskeln.