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in 4 Theilen, Manso's Sparta, teutsche Synonymik von Eberhard und Maass, Ramshorn's
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cellini, soweit dieselben heraus sind, O. Müller's Handbuch der Archäologie der Kunst, Grimm's teutsche Grammatik 3. Band, Wachsmuth's Hellenische Alterthumskunde 2 Bände
lat. Synonymik; von Jahn's neuen Jahrbüchern und der Allgem. Schulzeitung der betr. Jahr- gang; Fortsetzung des Goldfussischen naturhist. Atlasses.
An Geschenken gingen ein: 1) unmittelbar durch das Königl. Ministerium: der 7 und 8. Bd des encyclopädischen Wörterbuchs der medicinischen Wissenschaften.— 2) durch das Königl. Provinzial-Schulcollegium: Lindemanni Corpus Grammaticorum lati- norum T. I., Rutilius Lupus von Ruhnken, Dr. Lange's, verstorbenen Rectors der Landes- schule zu Pforta, Schriften, Weber's neuestes Handbuch der ökonomischen Litteratur.— 3) Von Herrn Geh. Oberregierungsrath Schultz aus Berlin: v. Lersner's Chronica der freien Reichsst. Frankfurt 1706. fol. Desselben nachgeholte, vermehrte und continuirte Chronica u. s. w. 1754. fol. Pauli Jovii opera. 1578. fol. Goldhagen's Uebersetzung des Pausanias, 2 Theile.— 4) Von dem Königl. Landrath Herrn v. Sparre dahier:; Schlözer's Staatsanzei- gen 1. Th. Jacob's philos. Rechtslehre, Principes du droit naturel par Burlamaqui, Treschow- üb. d. Kant. Philosophie 2 Th. Layritzens Vernunftlehre, Rommel üb. Dr. Gall, Clesius üb. die Vortheile der Schutzpocken, Albr. Haller's Versuch schweizerischer Gedichte v. Ayx's Abgabensystem u. s. w. Schlettwein üb. Oeffnung der Schelde, Voyage de l'Arabie heureuse, Histoire de Suède par Mr. de Pufendorff, Mémorial de Paris 2 T. Erstes Gespräch zw. Jo- seph II. u. Pius VI. Scheller's lat. Gramm. Röchling's Uebungen des lat. Styls, Werner'’s Anleit. zur lat. Sprache, J. Caesar und 0. Curtius ed. Sinceri, Pescheck'’s Rechenkunst.— 5) Von Herrn Oberschulrath Zeller(jetzt in Bonn): Büsching's Erdbeschreibung 9 Bände. — 6) Von der Trautwein'schen Buchhandlung in Berlin: Grundriss der neuen Gesch. von Dr. Schmidt.. 4.
Ausserdem verpflichtete uns Ein Hohes Ministerium zum ehrerbietigsten Danke durch Uebersendung einer vom Berliner Bildhauer Simony gefertigten Büste Melan ch- thon's, welche nebst einigen andern Büsten, die wir anzuschaffen gedenken, dem Schulsaal zu besonderer Zierde gereichen wird.
Die Schülerbibliothcek ging diessmal zwar nicht leer, aber doch dürftig aus, da keine regelmässigen Beiträge mehr erhoben werden. An freiwilligen Beiträgen(von v. Behr, v. Braun, Schacht, v. Löw, Bloch, Bach, Staudinger, Hahn I, Griesbach II, Deiker I, Schott, Fouquet II.) kamen ein 6 Rthlr.— 10 Pf. Dazu der Ueberschuss aus dem vorigen Jahre mit 1 Athlr. 15 Sgr. 11 Pf. Zusammen 7 Rthlr 16 Sgr. 9 Pf.— Angeschafft wurden: Goldsmith's röm. Geschichte, Tieck's Ueberseizung des Don Ouixote, Werner's Weihe der
Kraft, Harnisch's Reisen Th. 15. u. 16. Hierfür, so wie für Binderlohn und Porto betrug
die Ausgabe 8 Rthlr. 15 Sgr. 10 Pf. Es bleiben also noch zu decken 29 Sgr. 1 Pf.— Bedeuten- der war der Zuwachs durch Geschenke, nämlich 1) von dem Antiquar Herrn Stiefel Michaelis poet. Werke, Gessner's Idyllen von Bamler in Verse gebracht, Diderot's u. Gess- ner's moral. Erzähl. u. Idyllen, Spaziergänge 2 Th. Erzählungen, Meinungen u. Betrachtun- en, Klopstock's teutsche Gelehrtenrepublis, Hoffmann's Dank- und Ehrentempel, Campe's eisebeschreibungen Th. 2— 4. 6— 8. Krug's Anweisung die hochteutsche Sprache recht auszusprechen u. s. w. Klein's Anschauungs- u. Denklehre. Alte Bücher.— 2) Von dem Abiturienten Heinrich Petry: Cic. oratt. ex rec. Graevii etc. 3 Th.— 3) Von dem Prima- ner Karl Schlösser: Dante's göttliche Komödie von Kannegiesser. Wien 1825. 5 Th. in 3 Bändchen. Neu.— 4) Von dem Tertianer Ottmar v. Behr: Oden v. Klopstock. Karlsruhe 1785. 1 Bd.— 5) Von dem Abiturienten Jul. v. Braun: v. Thümmel's sämmtliche Werke. 7 Bändchen. Neu.— Es ist wünschenswerth, dass besonders Arbiturienten, wie es schon sonst und auch diessmal geschehen, ihren Mitschülern ein freundliches Andenken hinterlas- sen, zumal da bei der jetzigen Einrichtung in Betreff der Beiträge keine grossen Anschaffun- gen gemacht werden können.
eöffnet wurde die Schülerbibliothek alle 14 Tage uud im Ganzen fleissi benutzt, fleissi- ger von den Schülern der andern Classen, als von den Primanern. Und doch bringt erst eine zweckmässige Lectüre teutscher Schriftsteller, zu welcher der Gymnasiast, der es ernst meint,


