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Horat. Od. IV, 2— 9. 11. 12. 14. 15. Carm. sec. Epod. 2. 7. 16. Alle wurden schriftl. über- setzt, die meisten memorirt. Dazu die betr. metra Horat. u. sonst metr. Uebungen. Der Director.— 2) Griechisch, 7 Stunden: 2 St. Herodot. II. nach vorausgeschickter Ein- übung der neuionischen Formen.— Dr. Schirlitz.— 3 St. Homeri Odyss. ganz.— 2 St. Grammatik: die Lehre von den Modis, zu deren genauern Exrläuterung Herodot. I, 1— 80. gelesen wurde; Exerc. nach Vömel. Der Ordinarius.— 3) Teutsch, 3 St.(1 St. mit Tertia combinirt) Fortgesetzt wurde die Theorie der Hauptgattungen der Poesie, mit münd- licher und schriftl. Erklärung verschiedener Gedichte; Aufsätze u. Uebungen im Vortrage. Oberl. Graff.— 4) Religion, 2 St. mit Prima.— 5) Mathematik, 4 St. Entgegenge- setzte Grössen, Behandlung der Aggregate; Buchstabenrechnung, Potenzenlehre; höhere Ansicht des dekadischen u. andrer Zahlensysteme, dahei Recapitulation der Lehre von den Decimalbrüchen. Geometrie: Aehnlichkeit der Figuren; Ausmessung derselben; die Lehre vom Kreise. Oberl. Lambert.— 6) Physik, 2 St. mit Prima.— 7) Geschichte, 5 St. Im W. teutsche Gesch. von 1438 bis zur Auflösung des Kaiserreichs; im S., nach einer all- Eemn. Uhebersicht der Weltgeschichte, die Gesch. des Orients bis zu den Griechen. Oberl.
Graff.
c-. 1N TERTTA. 1— Ordinarius: Oberlehrer Gratt.
¹) Latein, 8 Stunden: 5 St. Caesar de bello Gall. I. u. II.— 2 St. Exerc. aus Schir- litzens Unterhaltungen von S. 52— 82.— 1 St. Grammatik: nach Zumpt die ganze Syntax. Oberl. Steger.— 2 St. Ovid. Metam.(nach Gierig's Auszug) I, 89— 150. VIII, 183— 235. 617— 724. III, 577— 691. VI, 7— 60. Xl, 100— 179. VI, 152— 303. I, 165— 415. VI, 6833— 707. II, 1— 528. mit schriftl. Gebersetzung u. den Hauptregeln der Prosodie. Der Ordina- rius.— 2) Griechisch, 6 Stunden: 2 St. Jacobs Attica von S. 115— 184.— 1 St. Gram- matik(die Syntax nach Buttm. zweimal durch bis zu den Partikeln) u. Exerc. aus Hess von S. 69— 155. Oberl. Steger.— 3 St. Homeri Odyss. XXII. u. XXIII. mit schriftl. Ueber- setzung u. genauer Einibung der epischen Formen. Freiwillig lernten die Schüler(ohne Ausnahme) mehr oder weniger grosse Stücke auswendig. Der Director.— 3) Teutsch, 3 Stunden(1 St. mit Secunda): Theorie der Satzlehre u. Einübung derselben an der Lectüre des dreissigjährigen Kriegs von Schiller; Aufsätze u. Uebung im Vortrage. Der Ordina- rius.— 4) Religion, 2 Stunden: nach Niemeyer die Einleitung in die Schr. des N. I. (von§. 184.); Religionsgeschichte bis zum 15. Jahrh. Oberpf. Nebe, darauf Oberl. Graff. Gelesen u. erklärt wurde, unter Leitung des Letztern, die Apostelgeschichte; dabei schriftl. Aufgaben.— 5) Mathematik, 4 St. Nach einer Einleitung in die Arithmetik d. Zahlen überhaupt, die 4 Species, die Brüche, entgegengesetzte Grössen, Buchstabenrechnung; Gleichungen des ersten Grades; Ausziehung der Wurzeln. Geometrie, die Lehre von der Congruenz, von den Verhältnissen u. Proportionen; die Aehnlichkeit der Figuren. Oberl. Lambert.— 6) Physik, 2 Stunden: die Lehre vom Lichte, vom Warmestoff u. von der Flectricität. Lehrer Herr.— 7) Geschichte, 3 St. mit Secunda.— 8) Geographie, 2 Stunden: mathematische, physische u. reine Geogr.; Uebersicht der europ. Staaten, beson- ders des preussischen, in Hinsicht auf Boden, Fruchtbarkeit u. Naturproducte. Lehrer Herr.
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Hebräisch in zwei Abtheilungen für die betr. Schüler der dreiobern Classen.— I. Abth. 2 Stunden: ISamuel, 8. 19. 20. 24. IReg. 3. 5. 10. 21. Nach einer Einleitung in die Psal- men Ps. 8. 19. 29. 72. 104. 128. 157. 139. Prov. 47. 27. 31. Job. 38. 39. Jesai. 5.— Grammatik nach Gesenius: Repetition der regelm. u. unregelm. Verba; das Nomen; die Syntax.— Exerc. aus dem Teutschen; Vocabellernen.— II Abth. 2 Stunden: Grammatik: von vorn an bis zur Beendigung der Verba. Gelesen wurde Genes. 1— 5.6— 8. Oberl. Graff.


