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B. Deelamationen und Redeübungen. Entlaſſung der Abiturienten.
Montag den 1. September, Nachmittags von 2 Uhr an.
Motette: Heilig, heilig, heilig, der hoch auf Wolken thronet ꝛc. Von Schuſter. Guſtav Groos, Abiturient: Die Ideale und das Leben: Betrachtungen über Göthe's Taſſo. Eigene Arbeit. Derſelbe nimmt zugleich im Namen der Abiturienten Abſchied. Guſtav Homann, Sertaner: Das Männlein in der Gans. Von Rückert. Rudolf Lünenſchloß, Quintaner: Arion. Von Tieck. Anton Krafft, Quartaner: Kaiſer Rudolfs Ritt zum Grabe. Von W. Wackernagel. Eduard Stephan, Tertianer: Bertrand de Born. Von Uhland. Herbert Hachenberg und Guſtav Hahn, Secundaner: Bruchſtück aus Regulus, Trauerſpiel von von Collin.— Georg Börner, Tertianer: Der Tod des Carus. Von Gr. von Platen. Ottmar Cunz, Quartaner: Alexander Ypſilanti auf Munkacs. Von W. Müller. Ludwig von Berswordt, Quintaner: Die Bauern und der Amtmann. Von Gellert. Ferdinand Stengel, Sertaner: Fräulein Luft und Junker Duft. Von Rückert. Hugo Schonebohm, Primaner: Quos Romani fructus ex Graecarum litterarum studio ceperint. Ei⸗ gene Arbeit. Derſelbe ſagt zugleich den Abiturienten Lebewohl. Vierſtimmiger Chorgeſang: Seht Brüder, wie blinken die Sterne u. ſ. w. Von C. M. v. Weber. Vierſtimmiger Chorgeſang: Was ſchallt daher wie Sturmgebraus ꝛc. Arrangirt von Franke.
Entlaſſung der Abiturienten. Vierſtimmiger Choral: Ach bleib mit Deiner Gnade ac. ꝛc.
Schlußbemerkungaen.
Die Ertheilung der Halbjahrszeugniſſe und die Verſetzung der Schüler erfolgt unmittelbar nach den Schulfeierlichkeiten im engern Kreiſe der Schule.
Die Dauer der Ferien iſt vom 2. September bis zum 6. October.
Anmeldungen neuer Schüler erbittet ſich die Direction wo möglich vom 1— 3. October Vormittags. Die Aufnahme⸗Prüfungen derſelben werden am 6., die Verſetzungs⸗Prüfungen am 4. October, beide von 8 Uhr Morgens an, im Gymnaſium gehalten werden.
Gemäß Hoher Miniſterial⸗Verfügung wird von dem neuen Schuljahr an der Unterricht im Franzöſiſchen in den Preußiſchen Gymnaſien in Cl. V in 3 St., in Cl. IV in 2 St. wöchentlich ertheilt, dagegen der deutſche Unterricht in Cl. V und VI auf 2 St. wöchentlich beſchränkt werden. Dieſe Veränderungen des allge⸗ meinen Lehrplans legen es namentlich auch der hieſigen Anſtalt nahe, es mit den(in den Schlußbemerkungen des vorjährigen Programms mitgetheilten) vorſchriftsmäßigen Anforderungen an die in die unterſte Claſſe auf⸗ zunehmenden Schüler mehr als bisher ſtreng nehmen zu müſſen, namentlich in Bezug auf das Deutſche, ſo daß in dieſem Fache wenigſtens einige Fertigkeit im orthographiſchen Schreiben, und in der Fähigkeit, etwas Dictirtes leſerlich und reinlich nachzuſchreiben, unerläßlich iſt.—
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