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das Landleben. 4. Was iſt dem Menſchen zur Freundſchaft nothwendig? 5. Ueber den Spruch: De mortuis et absentibus nil nisi bene. 6. Charakteriſtik der drei Hauptperſonen in Leſſings „Nathan.“ 7. Inhaltsangabe von Herder's„Cid,“ nebſt Character⸗Würdigung des Helden. 8. Ueber das Colonialweſen der Alten, in Beziehung zu den Auswanderungen in neuerer Zeit. 9. Der Menſch iſt nicht glücklich, als bis ſein unbedingtes Streben ſich ſelbſt ſeine Begrenzung beſtimmt. Der Ordinarius. IV. Franzöſiſ ch. a. Lectüre: im W. aus Ideler's und Nolte's Handbuch 2. poet. Theil: Athalie von J. Racine, im S. aus deſſen 1. proſ. Theil die Stücke von Fénélon und Rollin, mit Sprechübungen. b. Grammatik(nach Knebel), die Syntar bis 5. Cap. zum Zeitwort, mit Repe⸗ titionen der unregelmäßigen Verbes, nebſt Exercitien nach Dictaten und Extemporalien. 2 St. Graff. — V. Hebräiſch. 1) Grammatik: Zuſammenfaſſende Ueberſicht der Formenlehre; vollſtändige Dar⸗ ſtellung der Syntax(nach Geſenius), mit praktiſchen Einübungen und Ueberſetzungsverſuchen. 2) Lec⸗ türe: a. Hſſtoriſche Abſchnitte: 1. Sam. 17. 19. 20. 24.; 1. Reg. 3. 4. 5. 10. 21.(mit theil⸗ weiſer Auswahl.) b. Poetiſche Abſchnitte: Prov. 17. 27.; IIiob. 38. 39. Jes. 5. 6. 11:(zum Theil mit lateiniſcher Interpretation) nebſt den erforderlichen iſagogiſchen Erläuterungen. 2 St. Der Director.
B. Wiſſenſchaften: 12 Stunden. I. Religionslehre. Chriſtliche Glaubenslehre. Außer⸗ dem Leſung des N. T. in der Grundſprache: Evangel. Joh., Cap. 7. 8. 9. Daneben 2 Aufſätze. 2 St. Schirlitz.— II. Geſchichte. Die Geſchichte des Mittelalters nach dem Grundriſſe von Pütz, mit Repetitionen der alten und neuen Geſchichte. 3 St. Graff.— III. Mathematik. Gleichungen des erſten und zweiten Grades mit einer und mit mehreren Unbekannten, diophantiſche Gleichungen; Stereometrie; Uebungen in der geometriſchen Analyſis und Trigonometrie(nach Grunert's Lehrbuch). 4 St. Lambert.— IV. Phyſik. Parallellogramm der Kräfte, ſchiefe Ebene, Pendel; mechaniſche Erſcheinungen feſter Körper, flüſſiger Körper; mechaniſche Erſcheinungen luftförmiger Körper; das Barometer. 2 St. Lambert.— V. Philoſophiſche Propädeutik. Die Hauptſätze aus der Denklehre(Logik). 1 St. Schirlitz. 6
Secunda. Ordinarius: Oberlehrer Graff, mit 11 wöchentlichen Lehrſtunden.
A. Sprachen: 22 Stunden. I. Lateiniſch. Liv. lib. XXI. Cic. Laelius et Cato major. Orat. pro S. Roscio Amerino. Oration. in Catilinam. 5 St. Kleine. Virg. Aen. Lib. I. II. III. IV. nebſt Proſodie und Metrik. 2 St. Der Director. 2) Grammatik nach Zumpt, Syntax. 1 St. 3) Wöchentliche ſchriftliche Ueberſetzungen aus dem Deutſchen, vom Lehrer ſchriftlich corrigirt. 2 St. Kleine.— II. Griechiſch. 1) Lectüre: Xen. Anab. Lib. III. Cap. 3 bis V. 7. 2 St. Der Ordinarius. Hom. Od. I— VW incl. ſtatariſch, XIII— XVII. inel. curſoriſch. Memorirt II. 1— 176. 2 St. Fritſch. 2) Grammatik(nach Buttmann). Die Syntar von §. 139 an beendigt. Repetition der Verba. 1 St. 3) Exrercitia nach Roſt und Dictaten über den Gebrauch der Modi. 1 St. Der Ordinarius.— III. Deutſch. 1) Literaturgeſchichte(nach Piſchon): die ſechſte Periode von Klopſtock bis in die ſiebente zu A. W. von Schlegel, mit Erklärung der betreffenden Muſterſtücke in Bach's Leſebuch. 1 St. 2) Wöchentliche Declamationen und Vor⸗ träge; alle 3 Wochen ein Aufſatz. 1 St. Der Ordinarius.— IV. Franzöſiſch. 1) Lectüre: im Winter Stücke aus Leloup's Leſebuch und im Sommer aus Charles XII, Liv. VII. VIII. 2) Grammatik(nach Knebel): Von den Hülfszeitwörtern bis zur Syntar. 3) Exercitien nach Dictaten


