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2 St. 2) Grammatik: Syntax(nach Buttmann); Ueberſetzungen aus dem Deutſchen ins Griechiſche und aus dem Griechiſchen ins Deutſche, abwechſelnd: 1 St. Der Ordinarius.— III. Deutſch. 1) Literatur: a) Im W. H. Lectüre des Nibelungenliedes Str. 1— 712. der Lachmann'ſchen Ausgabe; b) Im S. H. Literaturgeſchichte, nach Piſchon, 3. und 4. Zeitraum(1300— 1620). 1 St. 2) Eigene Arbeiten: a) Freie Vorträge, nach freier Wahl der Schüler. b) Monatliche Aufſätze; die Aufgaben waren: Was läßt ſich zu Gun⸗ ſten des Friedens und des Krieges ſagen? In wie weit darf uns das Soloniſche„Nimmer zu ſehr“ in ſittlicher Beziehung gelten?— Lob der Tonkunſt, Lob der Dichtkunſt(nach Wahl der Schüler). Welche ethiſche Betrachtungen laſſen ſich an eine Vergleichung der menſchli⸗ chen Lebensalter mit den Jahreszeiten knüpfen? Ueber den Werth des Greiſenalters; mit Rückſicht auf Cicero's Cato major. Warum ſoll man ſich mit den vorzüglichſten Schrift⸗ ſtellern ſeiner Mutterſprache bekannt machen, und wie hat man darum dieſes Studium ein⸗ zurichten? Jung gewohnt, alt gethan. Warum ich die Zeit liebe und lobe? Sitte und Sittlichkeit: ihre Verwandtſchaft, ihre Beziehungen: 2 St. Der Ordinarius.— IV. Franzöſiſch: 1) Lectüre: a) Im W. H. die drei erſten Geſänge der Henriade; b) Im S. H. Ausgewählte Stücke aus dem erſten proſaiſchen Theile des Handbuches von Ideler und Nolte; von Patru, S. Evremond, Flechier; mit Sprechübungen. 2) Grammatik(nach Hirzel): Repetition der Verbes; die Hauptregeln der Syntax, mit münd⸗ licher und ſchriftlicher Ueberſetzung der betreffenden Uebungsſtücke, nebſt Extemporalien: 2 St. Graff.— V. Hebräiſch: 1) Grammatik: Wiederholung der geſammten Formen⸗ lehre, mit erweiterter Ausführung und tieferer Begründung im Einzelnen; darauf vollſtän⸗ diger Curſus der Syntax(nach Geſenius), nebſt mündlichen Uebungen im Nachbilden und freien Ueberſetzungsverſuchen. 2) Lectüre: a) Hiſtoriſche Abſchnitte: Gen. 6. 7. 8. 22. Exod. 1. 2. 1 Reg. 10. b) Ps. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 11. 12.(zum Theil mit lateiniſcher Interpretation), nebſt den erforderlichen iſagogiſchen Erläuterungen. 2 St. Der Director.
B. Wiſſenſchaften: 12 Stunden. I. Religionslehre: Einleitung in die heil. Schriften alten u. neuen Teſtaments. Im Sommer außerdem Leſung des N. T. in der Grundſprache: Ev. Joh. Cap. 1— 4. Daneben 2 Aufſätze: 2 St. Schirlitz.— II. Geſchichte: Das Mittel⸗ alter(nach Pütz), mit monatlichen Repetitionen der alten und neuen Geſchichte: 3 St. Graff.— III. Mathematik: Die Gleichungen 1. und 2. Grades. Ausführliche Wie⸗ derbolung der Planimetrie. Stereometrie. Wöchentlich arithmetiſche und geometriſche Auf⸗ gaben: 4 St. Gallenkamp.— IV. Phyſik: Wiederholung der Electricitätslehre; Mag⸗ netismus, Electromagnetismus. Darauf den Curſus von Neuem beagonnen: Einleitung;


