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lehrungen über die poetischen Formen, soweit zur Erläuterung des Gelesenen erforderlich. Aus- wendiglernen und Vortragen von Gedichten. Lesebuch von Hopf und Paulsiek II, 1. Czwalina.
3. Lateinisch: 7 St. Lektüre 4 St. Caesar, Bell. Gall. I. 1— 29 II. III. IV. UÜbungen im Konstruieren, unvorbereiteten UÜbersetzen und Rückübersetzen. Gelegentlich werden stilistische Eigenbeiten, wichtigere Phrasen und synonymische Unterscheidungen gelernt.— Grammatik, 3 St. Wiederholung der Kasuslehre. Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre nach Meiring-Fisch. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen nach Diktaten im Anschluss an Gelesenes und aus dem UÜbungsbuch von Ostermann-Müller. Alle 8 Tage eine Übersetzung ins Lateinische als Klassen- arbeit oder als häusliche Arbeit. Alle 6 Wochen statt der erwähnten Klassenarbeit eine schrift- liche Ubersetzung ins Deutsche. Czwalina.
4. Griechisch: 6 St. Die regelmässige Formenlehre des attischen Dialekts bis zum verbum liquidum einschliesslich. In Verbindung mit der Flexionslehre das Nötige aus der Laut- und Accentlehre. Auswendiglernen von Wörtern, soweit sie für das Lesen nötig sind. Einzelne syn- taktische Regeln im Anschluss an das Gelesene. Grammatik von Gerth.— Mündliche und schrift- liche UÜbersetzungen ins Griechische behufs Einübung der Formenlehre, alle 14 Tage, teils Haus- arbeiten, teils Klassenarbeiten, und zwar von Anfang an regelmässig im Anschluss an den Lese- stoff.— Lektüre nach dem Ubungsbuche von Ostermann. Glaser.
5. Französisch: 3 St. Wiederholung der regelmässigen Konjugation, sowie der Hilfsver- ben avoir und etre unter besonderer Berücksichtigung der Konjunktivformen; Veränderungen in der Rechtschreibung gewisser er-Verben, ferner die allernotwendigsten unregelmässigen Verba. Schriftliche und mündliche Ubersetzungen aus der Elementargrammatik von Ploetz, alle 3 Wochen eiae häusliche oder Klassenarbeit. Rechtschreibeübungen. Lese- und Sprechübungen in jeder Stunde. Im S. Kahnt, im W. Wenzel.
6. Geschichte: 2 St. Kurzer Überblick über die weströmische Kaisergeschichte vom Tode des Augustus, dann deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. Ausserdeutsche Ge- schichte nur so weit, als sie allgemeine Bedeutung hat. Hilfsbuch von Eckertz. Czwalina.
7. Erdkunde: 1 St. Politische Erdkunde Deutschlands, physische und politische Erdkunde der aussereuropäischen Erdteile ausser den deutschen Kolonien. Entwerfen von einfachen Karten- skizzen an der Wandtafel und in Heften. Czwalina.
8. Arithmetik: 1 St. Die Grundrechnungen mit allgemeinen Zahlen unter Beschränkung auf das Notwendigste.— Planimetrie: 2 St. Viereck, Kreis(soweit der Begriff der Proportion keine Anwendung findet). Aufgabensammlung von Bardey und Planimetrie von Koppe. Brass.
9. Naturbeschreibung: 2. St Beschreibung einiger schwierigerer Pflanzenarten zur Er- gänzung der Erkenntnisse in Formenlehre, Systematik, Biologie. Die wichtigsten ausländischen Nutzpflanzen. Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen, über Kryptogamen und Pflanzenkrankheiten.— Im letzten Vierteljahre: Uberblick über das Dierreich. Grundbegriffe der Tiergeographie. Kleine Naturgeschichte von Schilling-Waeber. Brass.
10. Zeichnen: 2 St. Perspektivisches Zeichnen nach einfachen Modellen mit der Licht- und Schattenwirkung, durch Bleistift oder Kreide und Wischer dargestellt. Cloos.


