Jahrgang 
1887
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dahin keinen Schild, keinρον gehabt haben. Deshalb übt sie Kyros in der nächsten Zeit auch ausschliesslich für den Nahkampf ein:§ 21 αα⁶ιν⅓ s ν̈ν τπαοαει³αμιαιν μεμιιειισντsτð r0. εlsrav acli dæovri acrenene 10DTO 1O6νον αιιτος τ Gοννυν⅔ μααναος α ενοο αœ ⁴οᷣmρά svesdch. Der gleiche Nachweis lässt sich hinsichtlich der thrakischen Peltasten führen. Während Xenophon, ohne auf die Reformen des Iphikrates Rücksicht zu nehmen, Akontisten und Peltasten einander gleichstellt, kennt Arrian letztere nur als beschildete Truppen und spricht von thrakischen Speerschützen: I, 28, 4 oi deæνrora bd O9xæes νπράro Terchans, bei denen daher Droysen Gesch. Alex. d. Gr. p. 172 mit Unrecht einen Schild voraussetzt, vgl. I, 1, 12 ³νι σσιρουεα ω2μιονς αs edxς πωμέν- vous Slον⁴αοu, Curt. III, 9, 9 Thraces quoque et Cretenses ante agmen ibant, et ipsi leviter ar- mati. Eine Bestätigung hierfür liefert auch Polyb: V, 7, 11 Sj 08 roνε ππ&λταντdς lᷣ ρνepne ras –o** dd⁴ rννοσπτενέμν, πωναισασινυντι ñKεν αάτ Kνν, de&νν s T⁴οmεαμνα Hοσmπν x ⁴2⁶ν dντννπααmνοειομέ̈μνναν ταᷣμ 7⁴ο. Der Umstand aber, dass mit Peltasten und Akontisten bei Xenophon dieselbe Truppengattung benannt wird, kann uns als ein weiterer Beweis dafür dienen, dass die εατ* ursprünglich ein den Thrakern eigentümlicher Spiess gewesen ist, dass Pel- tasten mithin unseren Lanzknechten entsprechen, wenn man diese fehlerhafte Schreibweise für Lands- knechte einmal gelten lässt.

Verschieden von den Peltasten Xenophons sind die späteren; den Reformen des Iphikrates lag die Absicht zugrunde, an Stelle der Hopliten eine leichtere Linieninfanterie zu setzen, weshalb auch Diodor und Cornel ihren Vergleich mit den Waffen der Hopliten machen. Köchly-Rüstow unterscheiden für die spätere Zeit zwischen Linienpeltasten und Schützenpeltasten(p. 164 ff.); erstere sollen einen leichteren Schild, aber eine längere Handwaffe, den 12 Fuss langen Spiess erhalten haben, letztere ausser mit Schild und den dvri noch mit einem langen Degen ausgerüstet sein. Ob die Vermutung, dass die Schützenpeltasten einen Degen erhalten haben, das Richtige trifft, lasse ich unent- schieden; einen Schild dagegen halte ich zunächst deshalb für ausgeschlossen, weil diese Art von Peltasten keine andere Truppe sein kann, als die bisherigen Akontisten oder die Peltasten Xeno- phons. Die Linienpeltasten dagegen sind eine Neuschöpfung des Iphikrates, bei der es sich nicht um eine Neugestaltung der älteren Peltasten, sondern um die Organisation einer vollständig neuen Linieninfanterie handelte. Der längere Spiess, den dieselbe erhielt, war die; von ihr erhielten sie ihren Namen, während die Akontisten, die früheren Peltasten, nur der Aehnlichkeit mit den thrakischen Peltasten ihren Namen verdankten. Daher verschwindet auch fortan für dieselben dieser Name, und allein die Peltasten des Iphikrates treten uns als Träger desselben noch entgegen. Dass der kleine, später zlr= genannte Schild den Namen gegeben habe, ist unmöglich, vielmehr ist das Umgekehrte wahrscheinlich: von den Peltasten ist der Name des ihnen eigentümlichen Schildes ent- lehnt worden. Mit der Einbürgerung der neuen Infanterie in den griechischen Heeren ist es denn gekommen, dass den späteren Schriftstellern die ursprüngliche Bedeutung von.τν½ sich verdunkelte und man darunter meist nur den leichten Infanterieschild verstand. Möglich wäre es auch, dass der wiederholt schon berührte Irrtum bezüglich des Nameus gar nicht dem Ephoros selbst zuzurechnen ist, dass vielmehr seine Benutzer, durch die ihnen geläufige Bedeutung von z⁶⁴lντε irregeführt, seine Angaben entstellt haben.

Wetzlar, den 10. Januar 1887.

Dr. Friedrich Reuss.