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6) Franzöſiſch: 2 St. w. Geleſen Charlemagne par Capefigue, Chap. XII— XVII. Gram⸗ matik nach Plötz II. Thl., Lection 30— 58. Alle 14 Tage ein,Exercitium oder ein Extemporale. Gymn.⸗L. Rüttger.
7) Geſchichte und Geographie: 3 St. w. Griechiſche Geſchichte mit Anknüpfung der orienta⸗ liſchen bis zur Zerſtörung Korinth's nach Cauers Tabellen. Fortlaufende Repetitionen durch freie Vorträge. Oberl. Dr. Gerhard.
8) Mathematik: 4 St. w. Arithmetik und Algebra: zuerſt Repetition, dann die Lehre von den Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, algebr. Gleichungen des erſten Grades mit einer und mehreren Unbekannten; Auflöſung vieler dahin gehöriger Aufgaben. Geometrie: die reine Planimetrie; Aufgaben der geom. Analyſis mit Anwendung der Arithmetik und Algebra auf planimetriſche Gegenſtände. Im Winter Cand. Brauneck, im Sommer Prof. Elſermann.
9) Phyſik: 1 St. w. Im Winter: Die Erklärung des Hebels, der Wage ꝛc. Cand. Brauneck. Im Sommer: Magnetismus und die Anfänge der Electricitätslehre. Cand. Eberhard.
Tertia.— Ordinarius Gymnaſial⸗Lehrer Meyer.
1) Evangel. Religionslehre: 2 St. w. Leſen und Erklären ausgewählter Abſchnitte aus dem Alten Teſtament, beſonders den Propheten. Evangelium Matthäi. Reformationsgeſchichte nach Hollenberg. Bibliſche Stücke und 6 Lieder memorirt. Gymn.⸗L. Meyer.
Kathol. Religionslehre, comb. mit IVY, V und VI. Wiederholung der Lehre vom Glauben; Erklärung der zehn Gebote Gottes und der fünf Gebote der Kirche. Das Wichtigſte aus der Kirchengeſchichte der drei erſten Jahrhunderte. Bibliſche Geſchichte. Kaplan Maur.
2) Deutſch: 2 St. w. Lectüre: Wackernagel's Leſebuch, III. Uebungen in freier mündlicher Re⸗ production des Geleſenen, ſowie im Erzählen ſelbſtgewählter geſchichtlicher Stoffe, ferner im Definiren und Dis⸗ poniren. Erklären und Memoriren beſonders Schiller'ſcher und Uhland'ſcher Balladen. Zwei⸗ bis dreiwöchent⸗ lich eine ſchriftl. Arbeit. Gymn.⸗L. Meyer.
3) Lateiniſch: 10 St. w, Lectüre 6 St.: Auswahl aus Ovid, Metam. I, 89— 451. 748—779. II, 1— 438; III, 1— 137, 513— 733, verbunden mit metriſchen Uebungen. Caes. bell. gall. I— IV. Gram⸗ matik und Uebungen 4 St. Syntaxr des Verbi nach Meiring's Elementargrammatik, eingeübt durch ſchriftl. und mündl. Ueberſetzungen nach Süpfle's 1. Theil(mündl. die 2. Abth, von Nr. 101— 243, ſchriftl. die 3. Abth. von Nr. 270 an). Wöchentlich ein Exercitium, alle vier Wochen ein Extemporale. G.⸗L. Meyer.
4) Griechiſch: 6 St. w. Lectüre von Xenoph, Anab. I. und II. und Hom, Od. V. Repetition der regelmäßigen Formenlehre, Verba anomala, die wichtigſten ſyntact. Regeln gelegentlich, nach Curtius. Wö⸗ chentliche Exercitien, Extemporalien und mündliche Ueberſetzungen nach Halm, Curſus II. Dr. Glaſer.
5) Franzöſiſch; 2 St, w. Lectüre: Rollin, l'histoire d'Alexandre le Grand, chap. XIX— XXX. Grammatik: Plötz, II. Theil, Lect. 6— 30. Repetition der regelmäßigen Formenlehre. Exercitien wöchentlich, Extemporalien monatlich. Gymn.⸗L. Rüttger.
6) Geſchichte und Geographie: 3 St. w. Deutſche Geſchichte vom Beginn der Völkerwanderung bis zum Jahre 1815 nach Cauer's Tabellen. 2 St.— Topiſche und politiſche Geographie von Europa. 1 St. Dr. Glaſer.


