Jahrgang 
1929
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c. In ein regelmäßiiges Tetraeder ist die Kanten-Kugel gezeichnet. Wie verhalten sich 1.) die Oberflächen, 2.) die Rauminhalte der Kugelabschnitte, die durch eine Fläche des Tetraeders entstehen? Das Tetraeder ist mit der Kantenkugel in Grund- und Aufriſs zu zZeichnen.(Stereometrie und darstellende Geometrie)

f. Einrichtung des künstlerischen und technischen Unterrichts.

Der pflichtgemäße Zeichenunterricht wurde für die Klassen VI bis OIII allwöchentlich in 2, für UIl bis Ol alle 14 Tage in 2 Stunden nach den neuen Pichtlinien erteilt, soweit es beim Fehlen eines Zeichensaales möglich war. Werkunterricht konnte in Ermangelung eines geeigneten Paumes leider nicht gegeben werden.

Der Gesangunterricht wurde für VI und V klassenweise gegeben. IV und UIll, OIII und UIl, Oll bis Ol hatten je eine Gesangstunde gemeinsam, außerdem waren die stimm- begabten Schüler der Klassen IV bis Ol zu einer Chorgesangstunde vereinigt.

Leibesübungen: Der Turnunterricht wurde von VI bis UIl klassenweise gegeben; Ol und Ul waren zu einer Turnabteilung vereinigt, Ol bis OIl zu einer Spielabteilung, So daß im ganzen 7 Turnabteilungen bestanden. Jede Abteilung hatte 2 Stunden Turnen am Vormittage, 2 Stunden Spielen am Nachmittage. Eine Reihe von Schülern beteiligte sich freiwillig an Leibesübungen, die von Sportlehrer Paulus in der Turnhalle und der Kampf- bahn der Spilburg veranstaltet wurden. Im Sommer wurde häufig in der Lahn gebadet, im Winter die städtische Schwimmhalle an jedem Donnerstag zum Schwimmen benutzt. Von den Schülern der Anstalt können 158 schwimmen, von denen 20 es im letzten Schuljahr gelernt haben.

Die Peichsjugendwettkämpfe fanden am 5. September 1928 auf dem Turnplatz der Schule statt.

Wahlfreier Stenographieunterricht wurde von einem Lehrer der Anstalt an Schüler der Klassen V=lII erteilt, die wöchentlich 2 Stunden Unterricht in der Reichskurzschrift erhielten; die Gesamtzahl der Teilnehmer war im Sommer 24, im Winter 21.

2. Bericht über die Lehrer.

Zum Beginn des Schuljahres trat Studienrat Fabel von der Aufbauschule in Berg- neustadt wieder in das Kollegium ein. An die Stelle von Studienassessor Schick, der an die Aufbauschule in Bergneustadt versetzt wurde, frat Studienassessor Dr. Matthias Groebel von dem staatlichen Gymnasium in Emmerich. An Stelle von Kaplan Scherer, der seinen Wirkungskreis nach Remagen verlegte, übernahm Kaplan Funk den katholischen Religions- unterricht.

Am 15. Oktober 1928 wurde Studienassessor Dr. Groebel der Landesstudienanstalt in Merzig(Saargebiet) überwiesen. Für ihn trat Studienassessor Dr. Franz Schön vom Friedrich- Wilhelm=⸗Gymnasium in Köln ein.

Direktor Dr. Großmann wurde vom 51. Juli bis 1. Oktober 1928 beurlaubt. Die Führung der Amtsgeschäfte übernahm Studienrat Metzkes. Am 1. Oktober 1928 trat Direktor Dr. Grofi⸗ mann, der die gesetzmäſiige Altersgrenze erreicht hatte, in den Ruhestand.(Siehe Chronik).

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