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Berlin, 23. 4A. Coblenz. 14. 5. 10. Die Vermittelung des Abschlusses einer Kollektiv-Ver⸗ sicherung für die Schüler gehört nicht zu den Aufgaben der Schule. Es muß den Eltern über- lassen bleiben, gegebenenfalls ihrerseits das Erforderliche in die Wege zu leiten.
Coblenz, 18. 6. 10. In Berlin hat sich ein Ausschuß gebildet, der den Austausch deut- scher, französischer und englischer Kinder vermitteln will.
Berlin, 14. 7f. Coblenz, 24. 7. 10. In dem Neudruck der„Vorschriften für die Ergän- zung des Seeoffizierkorps“ von 1900 sind die wissenschaftlichen Aufnahmebedingungen dahin ab-— geändert worden, daß in den Reifezeugnissen nicht mehr das Prädikat„gut“ für Englisch, dafür aber das Bestehen einer an der Marineschule abzulegenden besonderen„Eintrittsprüfung in Eng- lisch“ gefordert wird.
Coblenz, 7. 10. und 23. 11. 10. Ferienordnung für das Schuljahr 1911/12: siehe Seite 14.
Berlin, 21. 12. Coblenz, 29. 12. 10. Bei Gymnasien mit einfachen Klassen dürfen auf der Oberstufe in diesen während der einen Hälfte des Schuljahres 3 Stunden Französisch und 2 Stunden Englisch, während der anderen Hälfte 2 Stunden Französisch und 3 Stunden Englisch angesetzt werden. Es bleibt dann den Schülern überlassen, an dem Unterricht in der einen oder der andern oder in beiden Sprachen teilzunehmen.
IlI. Zur Geschichte der Anstalt.
1. Lehrerkollegium.
Veränderungen im Lehrerkollegium sind nicht zu verzeichnen.
Der Gesundheitszustand desselben war im ganzen befriedigend.
Vom 21. April ab nahm Oberlehrer Luckh ard an einem Ruderkursus in Wannsee bei Berlin teil, der bis zu den Pfingstferien dauerte.
Prof. Chaus, der vom 2. Mai bis zu den Herbstferien durch Krankheit ferngehalten war, wurde seit dem 24. Mai vertreten durch den Seminarkandidaten Theodor Basedow vom Gymnasium in Saarbrücken.
Am 13. Mai war Prof. Hippenstiel zum Turnlehrertag in Darmstadt beurlaubt; ebenso vom 25. bis 30. Juli, wo er einen Spielkursus von 22 Lehrern aus dem Kreise Wetzlar leitete.
Prof. Gloél nahm vom 17. bis 25. Mai an dem Archäologischen Kursus in Bonn und Trier teil.
An Stelle des Kaplans Reuland, der Ende Februar 1910 Wetzlar verließ, übernahm zu Beginn des Schuljahres Kaplan Johann Weber den katholischen Religionsunterricht.
2. Schulleben.
Das Schuljahr begann am 13. April mit 239 Schülern. Der es eröffnenden Andacht legte der Direktor den 121. Psalm zu Grunde.


