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Stärke der einzelnen Abteilungen:
1. Abteilung= 335 Schüler der Kassen Ol— Oll, 2. 8 39— 2„ UIII— Olll, 3. 5,= 32 3„ Klasse Ulll,
4.= 38 5 8 8. IV,
5. 5.= 34 3 2 8 V,
6. 8= 28 5 29. e VI.
Für den Turnunterricht waren(abgesehen von einer Vorturnerstunde) wöchentlich insge- samt 18, nämlich für jede Abteilung 3 Stunden angesetzt. Denselben erteilten: der Professor Dr. Hippenstiel in der ersten, Kandidat Luckhard in der zweiten und fünften, Lehrer Henrich in der dritten und vierten, Lehrer Cloos in der sechsten Abteilung.
1. Abteilung: Ordnungsübungen nur gelegentlich; UÜbungen mit Handgeräten; volkstüm-— liche Ubungen, besonders im Lauf; Turnmärſche; Geräteübungen in Riegen oder als Gemein-— turnen, mit Kürturnen.
2. und 3. Abteilung: Frei-, Ordnungs- und Geräteübungen. Bei günstigem Wetter Turn- spiele in einer Stunde der Woche.
4., 5. und 6. Abteilung: In 2 Stunden wurde geturnt: Ordnungsübungen, Freiübungen und einfachste Ubungen an Geräten. 1 Stunde wurde zum Spielen verwandt.
Die Anstalt verfügt uneingeſchränkt über einen Turnplatz und eine Turnhalle, welche vier Minuten von dem Schulhause entfernt liegen. Ersterer hat eine Fläche von 6441 dm. Die auf dem Turnplatze stehende Turnhalle von 200 qm Bodenfläche ist an die städtilchen Gas-, Wasserleitungs- und Entwässerungsanlagen angeſchlossen.
Im Sommer und auch im Winter bei günstiger Witterung wurden Bewegungsspiele inner- halb der Turnstunden und auch an freien Nachmittagen betrieben. Auf einer größeren städtiſchen Wiese übten die Schüler der oberen Klassen an Sonnabenden sich im Fußballspiel. Im Winter ward die bei Frostwetter auf der Wiese hergerichtete Eisbahn zum Schlittichuhlaufen benut-zt; daneben wurde auf ſchönen Schlittenbahnen häufig gerodelt.
Die einer Genossenſchaft gehörige, unter guter Aufsicht stehende Badeanstalt wurde von den Schülern besucht. 161 Schüler(75 vom Hundert) sind Freiſchwimmer; 36 von diesen haben das Schwimmen im Berichtsjahre erlernt.
b) Singen: 6 Stunden und zwar für Sexta 2 Stunden, für Quinta 2 Stunden und für die Schüler der IVV— l 2 Stunden, darunter 1 Chorstunde.
Sexta: Kenntnis der Noten innerhalb des Notensystems mit G.-Schlüssel; Treffübungen; die Tonleiter bis zu 2 Vorzeichen; einstimmige Choräle und Volkslieder in diesen Tonarten. Henrich.
Quinta: Erweiterte Ubungen im Notenlesen und Tontreffen. Wiederholung der in Sexta gelernten Choräle und einstimmigen Lieder, Einübung neuer Choräle und zwei- und dreistimmiger Lieder. Henrich.
Quarta und Tertia: Choräle, Volkslieder und Chöre aus Serings Chorbuch. Henrich.
Chorgesang der Klassen IV— I; und zwarl und II: Kenntnis des Baßschlüssels, Männer-— chöre; IV-—l: Gemiſchte Chöre aus Serings Chorbuch. Henrich.
c) Schreiben: in den Klassen VI und V je 2 Stunden wöchentlich. Siehe Ubersicht I. 3. 3


