19
Sexta: Kenntnis der Noten innerhalb des Notensystems mit G.-Schlüssel; Treffübungen; die Tonleiter bis zu 2 Vorzeichen; einstimmige Choräle und Volkslieder in diesen Tonarten. Cloos.
Quinta: Erweiterte UÜbungen im Notenlesen und Tontreffen. Wiederholung der in Sexta gelernten Choräle und einstimmigen Lieder und Einübung neuer Choräle und zweistimmiger Lieder. Cloos.
Quarta und Tertia: Kenntnis aller Tonleitern bis zu 6 Vorzeichen in Dur und Moll. Treff- übungen und Solmisation schwierigerer Intervalle. Choräle, Volkslieder und Chöre aus Serings Chorbuch. Schmidt.
Chorgesang der Klassen IV-— I; I und II: Kenntnis des Baßschlüssels. Einiges aus der Harmonielehre. Dreiklang. Sept.-Accord. Die Liedform. Motette, Vokalfuge. Männerchöre. IV— I: gemischte Chöre aus Serings Chorbuch u. a. Schmidt.
c) Schreiben: In den Klassen VI und V je 2 Stunden wöchentlich. Siehe Ubersicht III, 3. An dem für Schüler der Klassen IV und IIH eingerichteten besonderen Schreibunterricht(1 St. w. für jede der 2 Abteilungen) nahmen teil:
aus OIII Ulll IV anfangs 8. 11 19 Schüler, später 7 10 16. zuletzt 4 10 15„
d) Zeichnen: In den Klassen V OlIII je 2 Stunden wöchentlich. Siehe Ubersicht III, 3. Für die Schüler der Klassen UflI— I 2 Stunden Zeichenunterricht(wahlfrei) in einer besonderen Abteilung. An diesem beteiligten sich 2 Schüler der I, 4 Schüler der Oll und 17 Schüler der UII. Zeichnen nach schwieriger darzustellenden Natur- und Kunstformen(Geräten, Gefässen, plastischen Ornamenten u. s. w.) mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspektivische Übungen in Innenräumen und im Freien. UÜbungen im Malen mit Wasserfarben, im Skizzieren und im Zeichnen aus dem Gedächtnis. Cloos.


