III. Stiftungen.
Stipendien erhielten auf Vorschlag der Lehrerconferenz folgende Schüler:
Das Uber’sche der Unterprimaner Otto Hoffmann durch Ministerialverfügung vom 5. Juli 1880;
das Calmbergsche die Primaner Otto Schwabe, Otto Schenk, Fritz Becker, die Secundaner Friedrich Marbach, Friedrich Reischauer, Alfred Walz. M.-V. v. 18. Oktober 1880;
das Asverus’sche der Untertertianer Hermann Bocklisch. Conferenzbeschluss v. 15. Oktober 1880;
das Elmpt'’sche der Primaner Max Jacobi, der Secundaner Karl Bachmann, der Tertianer Ernst Drescher. Conferenzbeschluss vom 15. Oktober 1880;
das Fürstliche die Primaner Ernst Phieler, Otto Schwabe, Ernst Casselmann, Emmerich Kämpf, die Secundaner Edmund Kühne, Paul Stössner, Christian Brodrecht, Otto Krug, die Tertianer Friedrich Hissbach, Oskar Rentsch, Walther Schott, Georg Rupprecht. M.-V. vom 11. März 1881;
das Storch'’sche der Untersecundaner Alexander Metzner als Nachkomme des Stifters. M.-V. v. 3. April 1880;
das Görwitz'sche der Quartaner Edmund Wernicke. Conferenzbeschluss vom 5. März 1881;
das Brotstipendium genossen der Oberprimaner Ernst Phieler, der Obersecundaner Karl Bach- mann, der Obertertianer Friedrich Hissbach, der Quintaner Karl Witzschel;
das Fuldaische Bücherstipendium erhielt der Obertertianer Hermann Pfanstiel aus Wiesenthal. M.-V. v. 28. April 1880;
die von Eichel-Streiber'schen Freistellen hatten der Obertertianer Ernst Drescher und der Untertertianer Walther Schott inne;
die kalligraphischen Prämien wurden den Quartanern Fritz Beyer und Hans Reichmuth, den Quintanern Reinhold Harz und Karl Meerguth, den Sextanern Georg Sonderhof und Ernst de Bruyn zuerkannt. Conferenzbeschluss vom 16. Februar 1881.
Schulgelderlass erhalten zur Zeit 6 Schüler zur Hälfte und 23 Schüler ganz, darunter die Söhne der städtischen Geistlichen und der Lehrer der Anstalt.
Die Unterstützungsbibliothek hat wieder einigen Zuwachs erhalten und wird viel benutzt. Wir richten an die Eltern unserer Schüler die Bitte, gut erhaltene Schulbücher, welche ihre Söhne selbst nicht mehr brauchen, dieser wohlthätigen Stiftung zu überweisen-
Die Generalintendanz des Grossherzoglichen Hoftheaters hat auch im vergangenen Winter wieder bei Aufführung klassischer Stücke hiesiger Bühne Freibillette für unbemittelte Schüler zur Verfügung gestellt. Wir sprechen dafür unsern Dank aus.
IV. Sammlungen.
Die Bibliothek erbielt folgende Geschenke, für die wir zu hohem Danke verpflichtet sind:
1. Von Seiner Königlichen Hoheit dem Grossherzog: Die Fortsetzung der Veröffent- lichungen des Vereins für deutsche Litteratur, nämlich: Paulus Cassel, Vom Nil zum Ganges, Berlin 1880, und Lauser, Von der Maladetta bis Malaga, Berlin 1880.
2. Von dem Grossherzoglichen Staatsministerium, Departement des Cultus: Monumenta Germaniae Historica, Scriptor. tom. XXV, Hannov. 1880 und Poetarum latin. medii aevi tom. I, p. 1, Berl. 1880; ferner das Staatshandbuch für das Grossherzogtum Sachsen, Weimar 1880, die Verhandlungen der zweiten Synode des Grossherzogtums, Weimar 1879, die des Landtags vom Jahre 1880 und die Fortsetzung des Reichsgesetzblattes.


