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Deutsch 4 St. Uebungen im Lesen, Erzählen und Declamiren. Im S. Deutsche Sagen und Märchen, im W. antike Sagen. Die Elemente der Satzlehre. Dictate und Uebungen im schrift- lichen Nacherzählen, zur Pefestigung in der Orthographie und Interpunction. Schlaeger.— Religion 3 St.: Biblische Geschichten des A. T. Das 1. Hauptstück. Sprüche und Lieder. Delius.— Naturkunde 2 St.: Betrachtungen über das Thierreich, Pflanzenreich und Mineral- reich. Besprechung verschiedener Naturerscheinungen. Allgemeine geographische Vorbegriffe; Heimatkunde. Excursionen.— Rechnen 4 St.: Die 4 Grundrechnungsarten mit ganzen benannten Zahlen und mit Decimalbrüchen. Einfache Regel de tri.— Schreiben 4 St.: Einübung der Formen des kleinen und grossen Deutschen und Lateinischen Alphabets nach systema- tischer Anordnung; Taktschreiben. Werneburg.
Gesangübu ngen in vier Abtheilungen unter Leitung des Herrn Musikdirector Helmbold. Turnen im S. in vier, im W. in drei Abtheilungen unter Leitung des Herrn Turnlehrer Goldner.
III. Stiftungen.
Stipendien erhielten auf Vorschlag der Lehrerconferenz folgende Schüler:
Das Uber'sche der Oberprimaner Julius Sehrwald durch Ministerialverfügung vom 19. Juni 1878; das Calmberg'sche die Primaner Unteutsch, Giessler, Baerecke, die Secundaner Habermas, Beck, O. Schenk. M.-NV. v. 10. October 1878; das Asverus'sche der Quintaner Bocklisch. M.-V. v. 21. October 1878; das Elmpt'sche der Primaner Stoehr, der Secundaner Haugk, der Tertianer Simon. M.-V. v. 20. October 1878; das Fürstliche die Primaner Unteutsch, Feine, Giessler, J. Sehrwald, die Secundaner Habermas, Phieler, Schwabe, F. Schenk, die Tertianer Brodrecht, Stössner, Kühne, Krug. M.-V. v. 13. März 1879; das Görwitz'sche der Untersecundaner Simon, Conf.-Beschl. v. 26. April 1879; das Storch'sche der Obersecundaner Beck, M.-V. v. 24. April 1879; das Wiener'sche auf Vorschlag des Collators, des Herrn Rath Henkel hier, der Obersecundaner Walther Axthelm bis Ostern 1879; Brodstipendium genossen der Primaner Gimm, der Obersecundaner Phieler, der Ober- tertianer Bachmann, der Quintaner F. Hissbach, letzterer nach M.-V. v. 3. Juni 1878; Fulda'sche Bücherstipendium erhielt der Quartaner Pfanstiel, M.-V. v. 23. April 1878, und der Quintaner Meiss, M.-V. v. 4. Mai 1878; die von Eichel-Streiberschen Freistellen hatten die Primaner Unteutsch und Feine inne; die kalligraphischen Pprämien wurden den Quartanern Kuhn und Rentsch, den Quintanern Bocklisch und Habbicht, den Sextanern Goetze und Jobst zuerkannt. Conf.-Beschl. 15. Febr. 1879. Schulgelderlass erhielten in der Zeit v. 1. April 1878 bis 1. April 1879 neun Schüler ganz, vier zur Hälfte.
Im Laufe des verflossenen Schuljahres ist eine Sammlung von Unterrichtsbüchern zum Ausleihen an unbemittelte Schüler durch Beiträge von Lehrern, Schülern und Freun- den der Anstalt begründet worden. Von Seiten des Grossherzoglichen Ministeriums wurde der Sammlung eine Summe von 115 Mark 2 Pfg. verfallener Stipendiengelder überwiesen, von denen werthvolle Lexika und Atlanten angekauft werden konnten. Die so geschaffene bibliotheca pauperum umfasst bereits 173 Bände in den verschiedenen Klassen eingeführter Schulbücher; eine Anzahl derselben ist schon bei Beginn dieses Schuljahrs zur Verleihung gekommen. Wir richten an die Eltern unserer Schüler die Bitte, guterhaltene Schulbücher, welche ihre Söhne selbst nicht mehr brauchen, dieser wohlthätigen Stiftung zu überweisen.
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