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Das Brotstipendium genossen die Tertianer Gimm und K. Siebert, die Secundaner Knott und Renner; statt des letzteren vom 1. April 1876 ab der Obertertianer Phieler nach Rescript vom 21. April 1876.
Das Fuldaische Bücherstipendium erhielt durch Rescript vom 26. April 1875 der Quintaner Bley.
Schulgelderlass erhielten durch Rescript vom 18. März 1875 der Quintaner Krug, durch Rescript vom 25. März 1875 der Secundaner Giessler bis Ostern 1876(vgl. Progr. v. 1875 S. 27), durch Rescript vom 17. Juli 1875 der Secundaner Bocklisch, durch Rescript vom 12. October 1875 der Secundaner Schwanitz. Durch Rescript vom 14. Januar 1876 wurde das Schulgeld für die Brüder Walz in Untertertia und Quinta für die Zeit von Ostern 1876 bis dahin 1877 auf die Hälfte ermässigt.
Im Genuss der von Eichel-Streiber'schen Freistellen waren der Secundaner Feine und der Obertertianer K. Siebert.
IV. Sammlungen
Die Bibliothek erhielt folgende Geschenke, für die wir unsern ergebensten Dank aussprechen:
1. Von Seiner königlichen Hoheit dem Grossherzog: die Fortsetzung der Publicationen des Vereins für Deutsche Litteratur, nämlich: Richter, Geistesströmungen; Paul Heyse, Gedichte von G. Giusti; Bodenstedt, Shakespeare’s Frauencharaktere; Auerbach, Tausend Gedanken des Colla- borators; G. Hoyns, die alte Welt:; Gutzkow, Rückblicke auf mein Leben; Frenzel, Renaissance und Roccoco.— 2. Von dem Grossherzoglichen Staatsministerium, Dep. des Grossherzoglichen Hauses und des Cultus: Monumenta Germaniae historica, legum tom. V. fasc. I.; ferner die Fort- setzung von Spruner’s historischem Handatlas, neu bearbeitet von Menke, und die Fortsetzung des
Reichsgesetzblattes.— 3. Von der Akademie der Wissenschaften zu München: die Sitzungs- berichte von 1874 und 1875 und die Abhandlungen Band XIII, 3.— 4. Von Herrn Verlags-
buchhändler Bacmeister hier: Wollschläger, Uebersicht der Weltgeschichte; derselbe, Handbuch der allgemeinen Litteraturgeschichte; derselbe, Genealogische Tabellen; derselbe, die Cardinal- zahlen der Geschichte des klassischen Alterthums; Hoheisel, Goethe’s dramatische und epische Hauptwerke; Schloemilch, Grundzüge der Geometrie des Masses; v. Cotta, Handbuch von Auf- gaben und Formeln, nebst den dazu gehörigen Lösungen; Moeller, Fauna von Nordwestthüringen; Koehler, Luther’s Reisen.— 5. Von Herrn Buchhändler Otto Elsner hier: die noch gut erhal- tenen Exemplare der Jenaer Litteraturzeitung Jahrgang I. II, 1874 u. 1875.— 6. Vom Ver- fasser Herrn B. Hause hier: Der Wahrheit Segen, eine Erzählung; Schein und Sein, eine Er- zühlung.— 7. Von Herrn Dr. Hosaeus hier: Grundriss der landwirthschaftlichen Mineralogie und Bodenkunde von Hosaeus und Weidenhammer.— 8. Von der B. G. Teubner’schen Verlags- handlung in Leipzig deren Verlagskatalog von 1824— 1875, schön gebunden.— 9. Von Herrn Hofrath Dr. Weissenborn hier: Rheinisches Museum N. F. Band I— VIII.— 10. Von Herrn Dr. Wilhelm: die von ihm besorgte sechste Auflage der Deutschen Grammatik von Koch.— 11. Von Herrn Dr. med. Witthauer hier: Frank, Stereographischer Entwurf des gestirnten Himmels; Hartmann, Urania, 2. Auflage; Meibauer, die Sternwarte zu Greenwich; Sirius, Zeitschrift für populäre Astronomie I. II, 1869. 1870; Germar, Sechs Tafeln zur Erleichterung der Himmelskunde; Atlas zu Germar’s Himmelskunde.— 12. Vom Verfasser Herrn Professor Dr. Witzschel: Luther'’s Aufenthalt auf der Wartburg.— 13. Von den Oberprimanern bei ihrem Abgange: H. Grimm, Leben Michel Angelo's, 4. Auflage; Woltmann, Holbein und seine Zeit, 2. Auflage; beide Werke schön gebunden.— 14. Von dem Obersecundaner Diederichs bei seinem Abgange: v. Hellwald, Hinterindische Länder und Völker.
Für die zoologische Sammlung schenkten: Herr Friedrich Gilbert, Chemiker in Norwegen, ein früherer Schüler des Gymnasiums: eine Eidergans, eine Lumme, einen Froschfisch, den Kopf eines gemeinen Haifisches, einen Dornhai, einen Stachelrochen, sieben Seeigel und zwei Seesterne; der Quintaner v. Donop einen Zaunkönig; der Quartaner Golle den Schädel eines Fuchses; die Brüder Heydenreich in Sexta einen ausgestopften Pfau; der Sextaner Propping einen Eichelheher; per Quintaner G. v. Rotenhan den Schädel eines Widders; der Sextaner Schacke den Schädel eines Rehs.


